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HAZ "Mal raus" - Wasser, Spiele, Vögel

Liebe Leserinnen und Leser, wir begrüßen Sie zur neuen Ausgabe unseres Freizeit-Newsletters "Mal raus
HAZ "Mal raus"HAZ "Mal raus"
HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
wir begrüßen Sie zur neuen Ausgabe unseres Freizeit-Newsletters “Mal raus”, der 21. insgesamt und der letzten im fast abgelaufenen Jahr.
Als wir im Frühsommer mit unserem Angebot gestartet sind, sah die Welt etwas anders aus. Freizeitparks, Museen, Ausstellungen und anderes durften öffnen, es gab ein Kulturprogramm, wenn auch unter Einschränkungen.
All dies fällt nun seit einiger Zeit wieder weg oder findet virtuell statt, und deshalb ist auch dieser Newsletter wieder einer, bei dem wir die waltenden Umstände berücksichtigt haben. Wir bleiben mit unserer Radtour und der Wanderung in der Region (hauptsächlich an der Leine), haben Spiele herausgesucht, die man gut zu zweit spielen kann und einige Rezepte, die uns Hannovers Köche und Gastronomen verraten haben.
Außerdem legen wir Ihnen die jährliche Wintervogel-Zählung des Naturschutzbundes ans Herz, bei der Sie mit wenig Aufwand helfen und gleichzeitig eine interessante Abwechselung vom Alltagstrott einschieben können.
Aus den oben genannten Gründen sind auch einige Tipps von Leserinnen und Lesern liegen geblieben, die uns unter freizeit@haz.de per Mail erreicht haben. Sie sind nicht vergessen, sondern aufgehoben, bis wieder andere Zeiten kommen. Das wird passieren, wir sind optimistisch - Sie hoffentlich auch.
Einen guten Rutsch und einen entspannten Jahresstart wünschen Ihnen
Nadine Wolter und Bernd Haase
aus dem HAZ-Freizeit-Team

Raus mit dem Rad

Eine Tour nach Sarstedt und zurück
Das kurz vor dem Zusammenfluss zwischen Innerste und Leine gelegene Sarstedt gehört nicht zu den Tourenzielen, die einem als erstes einfallen. Zu unrecht: Erstens hat das Städtchen eine nette Fußgängerzone, zweitens kann man bei einer 55 Kilometer langen Rundtour von Hannover aus zwei Landschaften kennen lernen: Die Börde und die Leineaue.
Wind, Wolken und stadtnahe Natur am Kronsberg. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Wind, Wolken und stadtnahe Natur am Kronsberg. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Seelhorst und Kronsberg sind die ersten Stationen auf dem Weg vom Maschsee-Nordufer aus Richtung Süden. Vor dem Übungsgelände des ADAC in Laatzen-Rethen wird es schon ländlich. Es geht durch die Feldmark nach Oesselse. Ab jetzt braucht man eigentlich weder Karte noch Fahrrad-Navi, weil Kirchtürme als Landmarken dienen. Das Gelände wird nun wellig, kleine Bördehügel sorgen für ein Auf und ab.
Die Delmer Eichen sind Erinnerungsort und Naturdenkmal (Foto: Nico Herzog)
Die Delmer Eichen sind Erinnerungsort und Naturdenkmal (Foto: Nico Herzog)
Nächste Wegmarke sind die Delmer Eichen, die an eine bereits im 16. Jahrhundert verschwundene Ansiedlung erinnern. Von hier aus sieht man gleich vier Kirchtürme: Hinten den von Oesselse, vorne links den von Hotteln, schräg voraus den des nächsten Etappenziels Gödringen und in weiterer Ferne schon den von Sankt Nicolai in Sarstedt.
Die Sarstedter Fußgängerzone. (Foto: Vikoria Hübner)
Die Sarstedter Fußgängerzone. (Foto: Vikoria Hübner)
In Sarstedt lohnt sich eine kurze Rast - zum Beispiel an der Innerste. Das Flüsschen, das auch mal ordentlich ausufern kann, ist Begleiter auf dem Weg zur Leinebrücke bei Ruthe. Die wiederum markiert den Übergang in die Leineaue, die mittlerweile in großen Teilen Schutzgebiet ist. Viel Wasser säumt nun den Weg - nicht nur die Leine selbst, sondern auch die vielen Seen, die ihre Existenz dem Kiesabbau verdanken.
Der Große Koldinger See ist nach dem Steinhuder Meer das zweitwichtigste Vogelrastgebiet der Region. (Foto: Daniel Junker)
Der Große Koldinger See ist nach dem Steinhuder Meer das zweitwichtigste Vogelrastgebiet der Region. (Foto: Daniel Junker)
Hinter dem Großen Koldinger See mäandert sich die Leine Richtung Laatzen, Wülfel und Döhren, ohne dass man wirklich merkt, dass die Tour mittlerweile wieder am verstädterten Raum entlang führt. Nach einigen Schlenkern ist dann die Südspitze des Maschsees erreicht. Am Westufer entlang führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt der Tour.
Am Westufer des Maschsees bieten sich kurz vor dem Ziel noch einmal schöne Aussichten. (Foto: Frank Wilde)
Am Westufer des Maschsees bieten sich kurz vor dem Ziel noch einmal schöne Aussichten. (Foto: Frank Wilde)
Die beschriebene Tour führt über gut ausgebaute Wege und Straßen. Aufpassen muss man allerdings bei hohen Wasserständen der Flüsse - dann sind an der Innerste Umleitungen fällig, und an der Leine kann es matschig werden. Die volle Runde ist 55 Kilometer lang. Wem das gerade in den kurzen Wintertagen zu viel ist, der kann in Sarstedt abbrechen. Dort fahren sowohl Regionalzüge als auch S-Bahnen von und nach Hannover.
Die Route: Vom Maschsee bis nach Sarstedt und zurück
Raus zur Wanderung

Flüsse und Kanäle in Hannovers Norden
Die Dornröschenbrücke in Linden ist Ausgangspunkt zu einer Wanderung am Wasser. (Foto: Katrin Kutter)
Die Dornröschenbrücke in Linden ist Ausgangspunkt zu einer Wanderung am Wasser. (Foto: Katrin Kutter)
Leine, Leineverbindungskanal, Stichkanal und Ernst-August-Kanal - das nördliche Stadtgebiet von Hannover ist von Wasserläufen durchzogen. Sie sind Begleiter und Wegmarken für eine Wanderung an der frischen Luft in der Natur der Leinemasch. Los geht es an der Dornröschenbrücke in Linden entlang der Leine und dem Leineverbindungskanal vorbei am früheren Contigelände bis zur Schleuse. Dort wechselt die Route das Kanalufer, passiert das Volksbad Limmer und führt weiter am Verbindungskanal entlang Richtung Nordwesten. Nach einem Schlenker unter den Eisenbahnbrücken geht es dann wieder am Kanal entlang zurück. Vor dem Gelände des Motorsport-Clubs führt der Weg über die Leine Richtung Westschnellweg und Ernst-August-Kanal. Auch der wird hinter der Flussschleife überquert. Bleibt als letzte Station noch die Wasserkunst Herrenhausen, bevor die Dornröschenbrücke wieder erreicht ist.

Die Wasserkunst in Herrenhausen ist frisch renoviert worden und erstrahlt nun wieder in früherem Glanz. (Foto: Michael Wallmüller)
Die Wasserkunst in Herrenhausen ist frisch renoviert worden und erstrahlt nun wieder in früherem Glanz. (Foto: Michael Wallmüller)
Die beschriebene Route ist 8,9 Kilometer lang, kann aber bei der Leinebrücke am Volksbad Limmer um etwa drei Kilometer abgekürzt werden. Sie führt über gut ausgebaute Wege und Straßen.
Die Strecke: Wanderung von der Dornröschenbrücke entlang der Leine
Spielzeit

Das geht zu zweit
Spieletipps für zwei: Carcassonne (vorne), Anno Domini, The Game, Lost Cities. (Foto: Karsten Röhrbein)
Spieletipps für zwei: Carcassonne (vorne), Anno Domini, The Game, Lost Cities. (Foto: Karsten Röhrbein)
Man soll derzeit nicht mehr Menschen treffen als erforderlich. Man soll aber auch nicht die Motten kriegen. Spiele sind eine gute Ablenkung - auch wenn man nur zu zweit ist. Wie wärs mit Schach, Dame, Mühle oder der Skatvariante Bauernskat? Wem das zu altbacken ist: HAZ-Redakteur Karsten Röhrbein hat vier neuere Spiele ausgesucht, die auch mit zwei Mitspielern Vergnügen bereiten. Seine Tipps finden Sie hier.
Kochzeit

Rezepte für die Zeit im Lockdown
Marko Schenker vom Restaurant Körber in Garbsen hat einen Kassler-Schmortopf zur Rezeptserie beigesteuert. (Foto: Markus Holz)
Marko Schenker vom Restaurant Körber in Garbsen hat einen Kassler-Schmortopf zur Rezeptserie beigesteuert. (Foto: Markus Holz)
Ofenkürbis, Rauchlachstatar oder Ochsenbäckchen - die Lockdown-Zeit bietet Möglichkeiten, in der Küche etwas auszuprobieren, das sonst nicht auf den Tisch kommt. Die HAZ hat Restaurant- und Hotelköche aus der Region Hannover um Rezepte gebeten. Die Vorschläge der Profis finden Sie hier.
Konzertzeit

Silvester und Neujahr sind traditionell Konzerttage im Fernsehen. Das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker läuft mit einem spanischen Programm unter Kirill Petrenko um 18.40 Uhr auf dem Kultursender Arte. Die Wiener Philharmoniker bleiben im Hauptprogramm: Ihr Neujahrskonzert ist am 1. Januar ab 11.15 Uhr im ZDF zu sehen.
In Hannover fallen die Neujahrskonzerte in der Staatsoper aus. Auch das Neue Ensemble, das sonst das Jahr mit einem Konzert „à la Valentin“ begrüßt, kann nicht live spielen, verspricht aber, am 1. Januar um 11.30 Uhr das Erkennungsstück auf seine Website zu stellen: Mauricio Kagels „Märsche um den Sieg zu verfehlen“.
Und schließlich...

Sie weiß es zwar vermutlich nicht - aber die Turteltaube ist aktuell Vogel des Jahres in Deutschland. (Foto: Michael Wimbauer)
Sie weiß es zwar vermutlich nicht - aber die Turteltaube ist aktuell Vogel des Jahres in Deutschland. (Foto: Michael Wimbauer)
… könnten Sie sich einmal den Vögeln in ihrem Garten oder in öffentlichten Grünanlagen widmen. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft vom 8. bis zum 10. Januar zur Stunde der Wintervögel auf, einer Art Vogelzensus, bei dem sich auch Laien beteiligen können. Erstens ist es lehrreich, zweitens macht es Spaß und drittens hilft das Vogelzählen für Bestandserhebungen. Wie die Aktion funktioniert, erfahren Sie auf der Homepage des Nabu, also hier.
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