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HAZ "Mal raus" - Mit dem Rad zu Parks und Gärten, zu Fuß durch den Wald

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HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
“Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün”, heißt es im Volkslied. Das macht der Wonnemonat seit Urzeiten zuverlässig, auch ohne dass man ihn dazu auffordern muss - selbst in schwierigen Zeiten.
Wir haben deshalb in unserem 30. Newsletter Grünes im Angebot. Die Radtour führt zu Parks und Gärten im Schaumburger Land. HAZ-Mitarbeiterin Sandra Remmer schlägt für einen Spaziergang das Waldstück Velberholz vor.
Wer es rasanter mag, kann seit einigen Tagen wieder den Heidepark in Soltau besuchen. Unsere Kollegin Gabriele Schulte hat es getan und schildert, wie der Betrieb unter Corona-Bedingungen angelaufen ist. Ebenfalls an den Start gegangen ist die Ausflugsschifffahrt auf dem Steinhuder Meer. Und wenn Sie schon zu lange nicht mehr Minigolf gespielt haben, können Sie zum Schläger greifen.
Was der Mai sonst noch machen wird, muss sich weisen. Anlässe zu vorsichtigem Optimismus gibt es immerhin. Anregungen und Tipps nehmen wir gerne per Mail unter freizeit@haz.de entgegen.
Bleiben Sie munter und gesund!
Nadine Wolter und Bernd Haase
aus dem HAZ-Freizeitteam

Raus mit dem Rad

Zu Parks und Gärten im Schaumburger Land
Schlossgarten, Schaugarten, Gutspark, Kurpark, Moorgarten, Bauerngarten - “das ganze Ländchen gleicht einem prachtvollen Garten”, bemerkte einst der hannoversche Baumeister Conrad Wilhelm Hase nach eine Reise durch das Schaumburgische. Damit hatte er recht, wie sich auf einer Radtour nachvollziehen lässt, die das Tourismusmarketing der Region ausgearbeitet hat.
Der Kurpark in Bad Nenndorf eignet sich zum Einstieg in die Rundtour. (Foto: Bernd Haase)
Der Kurpark in Bad Nenndorf eignet sich zum Einstieg in die Rundtour. (Foto: Bernd Haase)
Wegen der günstigen S-Bahn- und Autoanbindung eignet sich Bad Nenndorf als Start und Ziel der Gartenrunde. Schon dort gibt es im weitläufigen Kurpark einiges zu sehen - den einmaligen Bestand an urwüchsigen Süntelbuchen etwa, den mediterranen Sonnengarten und die Promenade mit ihren Fontänen.
Vom Kurort aus verläuft die Route Richtung Norden nach Hohnhorst und weiter durch den Haster Wald. Dann quert sie den Mittellandkanal. Am Ufer der Wasserstraße erreicht sie Idensen, wo ein schöner Bauerngarten und die malerische romanische Sigwardskirche einen Blick lohnen.
Der Moorgarten in Hagenburg markiert den nördlichsten Punkt der Route. (Foto: Bernd Haase)
Der Moorgarten in Hagenburg markiert den nördlichsten Punkt der Route. (Foto: Bernd Haase)
Findlingsgarten und Moorgarten sind die beiden nächsten Gartentypen. Beides findet sich in Hagenburg im Naturpark Steinhuder Meer, wobei der Moorgarten mit Erlebnispfad und Café sich als Rastpunkt anbietet. Von dort wendet sich die Strecke wieder Richtung Süden und erreicht nach einem Abschnitt durch den Wald Auhagen. Zwei Dinge sind auffällig: Einige hübsche Privatgärten und mehrere Storchennester.
Als Nächstes kommt wieder der Mittellandkanal in Sicht. Es folgen Ottensen und Lindhorst, bevor mit der Kreisstadt Stadthagen der größte Ort auf dieser Runde erreicht wird.
Stadthagen mit Marktplatz und Martinikirche im Hintergrund. (Foto: Bernd Haase)
Stadthagen mit Marktplatz und Martinikirche im Hintergrund. (Foto: Bernd Haase)
In Stadthagen lässt sich die Innenstadt auf dem Stadtwall umfahren. Hinter der Amtspforte liegt das Schloss im Stil der Weserrenaissance. Der zugehörige Schlossgarten befindet sich auf der anderen Seite außerhalb des Stadtwalls. Als Alternative oder Ergänzung bietet sich der Schaugarten des örtlichen Gartenbauvereins an. Hier werden Obstgehölze, Beeren und Gemüse nach biologischen Grundsätzen angebaut. Wer sein Fahrrad für eine Weile abstellen will, kann vom Marktplatz aus die Altstadt mit ihren vielen alten Fachwerkgebäuden erkunden.
Auf der Route folgen die Ortschaften Blyinghausen, Reinsen und dann Heuerßen. Vor der Ortseinfahrt befindet sich dort das Rittergut Remeringhausen, das als adeliges Landgut um 1800 gartenkünstlerisch ausgeschmückt wurde und heute auch als Veranstaltungsort bekannt ist (wenn diese denn erlaubt sind). Über Kobbensen, Beckedorf und Horsten geht es schließlich zurück nach Bad Nenndorf.
Das Rittergut Remeringhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel. (Foto: Bernd Haase)
Das Rittergut Remeringhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel. (Foto: Bernd Haase)
Die Radroute im Detail
Raus zum Spaziergang

Eine Runde durch das Velberholz bei Seelze
Von Velber aus führt eine beschauliche Runde durch den Wald zum Benther Berg und zurück. Start und Ziel sind am Sportplatz des Seelzer Ortsteils. Der Spaziergang führt zunächst in Richtung Waldkindergarten. Schon nach kurzer Zeit erblickt man den grünen Bauwagen, der der Einrichtung als Materiallager dient. Dort geht es nach rechts in den Wald hinein.
HAZ-Mitarbeiterin Sandra Remmer hat sich auf den Weg durch das Waldstück gemacht. (Foto: privat)
HAZ-Mitarbeiterin Sandra Remmer hat sich auf den Weg durch das Waldstück gemacht. (Foto: privat)
Eine große Landkarte bietet einen Überblick über die Umgebung. Während die meisten Spaziergänger und Fahrradfahrer den breiten Weg nutzen, der mitten durch das Waldstück in Richtung der Lenther Allee führt, folgt diese Runde dem Tipp eines Velberaners. Sie führt auf den nach links abbiegenden, schmaleren Weg. Dieser verläuft am Rande des Wäldchens entlang und ist weit weniger bekannt. Nach etwa einem Kilometer ist die baumbesäumte Lenther Allee erreicht. Sie verband den einstigen Velberschen Gutshof mit dem Ober- und Untergut im Nachbarort Lenthe. Noch vor dem Dorf führt der Weg nach links zu einem kleinen Wäldchen mit dem Naturdenkmal Fössewiese. Es besteht aus einem kleinen See, umringt von Eichen.
Auch für einen Rastplatz ist gesorgt. (Foto: Sandra Remmer)
Auch für einen Rastplatz ist gesorgt. (Foto: Sandra Remmer)
Am Fuße des Benther Bergs wendet sich die Strecke wieder Richtung Velber durch einen wunderschönen Waldabschnitt mit dichtem Bestand. Nachdem dieser verlassen ist, biegt der Weg noch einmal nach links ab. Nach wenigen Hundert Metern schließt sich der Kreis.
Die Wanderung im Detail
Es geht wieder rund im Heidepark

Für einige der Achterbahnen sollte man schwindelfrei sein. (Foto: Handout Heidepark)
Für einige der Achterbahnen sollte man schwindelfrei sein. (Foto: Handout Heidepark)
Der Heidepark Soltau ist seit dem ersten Maiwochenende wieder geöffnet. Mehr als 40 Fahrgeschäfte, Attraktionen und Shows bietet die Freizeiteinrichtung in der Lüneburger Heide. Es gibt ein Hygienekonzept, das unter anderem Ticketbuchung via Internet und einen gültigen Corona-Test vorschreibt. Alle Informationen dazu sowie Angaben über die tagesaktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier. HAZ-Redakteurin Gabriele Schulte hat sich vor Ort angesehen, wie der Betrieb angelaufen ist. Ihren Bericht können Sie hier lesen.
Abendstimmung im Zoo

Der Late-Zoo lässt sich bis Mitte August erleben. (Foto: Michael Wallmüller)
Der Late-Zoo lässt sich bis Mitte August erleben. (Foto: Michael Wallmüller)
In den Abendstunden ist die Stimmung im Zoo Hannover eine besondere. Erleben lässt sich das auch in diesem Jahr wieder beim Late-Zoo. Er schließt vom 6. Mai bis zum 19. August jeweils donnerstags immer erst um 21 Uhr. Jahreskartenbesitzer dürfen natürlich kostenlos kommen, müssen aber eine Zutrittsberechtigung im Internet buchen. Dort gibt es auch Tagestickets sowie Informationen über die Corona-Bedingungen im Tierpark an der Eilenriede. Zur Internetseite vom Zoo Hannover geht es hier.
Boote starten zum Wilhelmstein – Inselwirte verkaufen gefüllte Picknicktaschen
Mit der Theatergruppe Frl. Wunder AG unterwegs in Sachen Ungerechtigkeit
Theater in der List zeigt Tennessee Williams "Die Glasmenagerie" als Livestream: Theaterkritik zur Premiere
Kostprobe: Das The Wild Duck überzeugt mit seiner Küche
Und schließlich ...

Die Betreiber haben ihre Bahnen für die Saison hergerichtet. (Foto: Nancy Heusel)
Die Betreiber haben ihre Bahnen für die Saison hergerichtet. (Foto: Nancy Heusel)
… können Sie wieder einlochen. Minigolfanlagen in Niedersachsen dürfen öffnen. In Hannover machen das diejenigen in der Steintormasch am Georgengarten, in der Eilenriede beim Wakitu und nahe der Stadtgrenze am Silbersee unter der Voraussetzung, dass das tagesaktuelle Wetter mitspielt.
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