HAZ "Mal raus" - Heide-Wanderung, Flohmarkt und Murmelbahnen

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HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
der Frühling hat kalendarisch begonnen, das Wetter passt aktuell zu dieser Jahreszeit. Auch das Freizeitgeschehen verlagert sich vermehrt nach draußen, was sich auch in unserem neuen Newsletter widerspiegelt.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in die Lüneburger Heide? Dort gibt es neu konzipierte Wanderrouten, eine davon legen wir Ihnen ans Herz. In Sachen Radtouren lassen wir es gemächtlich mit einer Schlenderrunde durch die Eilenriede angehen. In Hannover kehren Altstadt-Flohmarkt und verkaufsoffener Sonntag nach mehr oder weniger langen Pausen zurück; der Zoo ist in die Sommersaison gestartet. Ganz zum Schluss möchten wir noch auf ein besonderes Musikvideo hinweisen.
Wir hoffen, dass etwas für Sie dabei ist. Beim nächsten Freizeit-Newsletter geht es dann schon auf die Osterfeiertage zu. Wenn Sie dafür Tipps und Anregungen haben, wenden Sie sich gern per Mail unter freizeit@haz.de an uns.
Sonnige Frühlingsgrüße senden Ihnen
Bernd Haase und Simon Benne

Der große Ausflug

HAZ-Grafik: bd/Google MyMaps
HAZ-Grafik: bd/Google MyMaps
Eine Schleife durch die Heide
In der Lüneburger Heide gibt es zwölf neue Wanderwege. Heideschleifen heißen sie und liegen als Rundtouren entlang des Fernwanderweges Heidschnuckenweg. Die wohl schönste der Schleifen führt von Undeloh aus durch das Radenbachtal. Touristenattraktionen wie der Totengrund und der Wilseder Berg liegen an der Strecke.
Die Strecke durch das Radenbachtal ist gut ausgeschildert. (Foto: Carolin George)
Die Strecke durch das Radenbachtal ist gut ausgeschildert. (Foto: Carolin George)
Die Wandertour beginnt am Wanderparkplatz in Undeloh und führt dann Richtung Osten. Hinter dem Heide-Erlebnis-Zentrum überquert sie den namensgebenden Radenbach, der hier allerdings noch jung ist und eher als Bächlein dahin fließt. Es geht dann durch einen lichten Eichenwald und weiter ins offene Tal. Der Talgrund ist eingezäunt, weil hier mehr als 30 Dülmener Wildpferde leben. Die Tiere haben wie auch die Schnucken eine wichtige Aufgabe. Sie halten die Heideflächen offen, indem sie Gräser fressen, die der Heide sonst das Licht nehmen würden.
Dülmener Wildpferde tragen zum Erhalt der Heidelandschaft bei. (Foto: Carolin George)
Dülmener Wildpferde tragen zum Erhalt der Heidelandschaft bei. (Foto: Carolin George)
Nächstes Etappenziel ist die Schmale Aue, in die der Radenbach mündet und die hier zum ersten Mal überquert wird. Durch einen Kiefernwald führt der Weg nun zum Örtchen Döhle, überquert erneut die Aue und wendet sich dann Richtung Osten. Am Schafstall beginnt die Döhler Heide, bevor es dann wieder durch den Wald über den Geitzenberg geht. Der bringt es laut Karte auf imposante 102 Meter Höhe.
Der Totengrund zwischen Döhle und Wilsede ist der landschaftliche Höhepunkt der Tour. (Foto: Carolin George)
Der Totengrund zwischen Döhle und Wilsede ist der landschaftliche Höhepunkt der Tour. (Foto: Carolin George)
Hinter dem Wald öffnet sich unvermittelt der Totengrund, das wohl bekannteste Tal der Lüneburger Heide. Hat man hier zunächst die Blickperspektive von unten, eröffnet sie sich nach einem Weg am südlichen Kesselrand hinauf zum Aussichtspunkt dann von oben.
Mit dem autofreien Wilsede folgt der dritte Ort an der Strecke. Fachwerkhäuser, Findlingsmauern und Kopfsteinpflaster prägen das Ambiente. Für die Rundumsicht geht es dann hinauf zum Wilseder Berg. Hat man sich davon gelöst, steht der Abstieg auf der Nordseite an. Entlang den Hainköpen mit Eichen und Buchen am Wegesrand sowie erneut durch einen Kiefernwald führt der Weg zurück nach Undeloh, wo sich der Kreis schließt.
Die Heidekirche in Undeloh zählt zu den schönsten ihrer Art. (Foto: Lüneburger Heide GmbH)
Die Heidekirche in Undeloh zählt zu den schönsten ihrer Art. (Foto: Lüneburger Heide GmbH)
Wie kommt man hin?
Von Hannover aus geht es mit dem Auto über die Autobahn 7 Richtung Hamburg bis zur Ausfahrt Egestorf und dann weiter über die Schätzendorfer Straße bis Undeloh - macht insgesamt rund 115 Kilometer. Für An- und Abreise mit Bus und Bahn ist die Tour nicht geeignet. Die beschriebene Wanderung ist mit knapp 21 Kilometern recht lang - es empfiehlt sich also, Wegzehrung mitzunehmen. Sie führt über gut ausgebaute, oft sandige Wege und bietet vom Profil her keine besonderen Schwierigkeiten.
Was gibt es noch?
In Undeloh befindet sich das Heide-Erlebnis-Zentrum. Hier wird erklärt, wie die heutige Landschaft von Eis und Wind geformt wurde, welche menschlichen Einflüsse eine Rolle spielen und spielten und was dort kreucht und fleucht. Geöffnet ist mittwochs und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr. Ganz in der Nähe von Undeloh liegt der Barfußpark Egestorf, der allerdings erst Ende April wieder in die Saison startet.
Die Wanderstrecke im Detail
Der kleine Ausflug

Endlich wieder Flohmarkt in Hannovers Altstadt
Am Hohen Ufer wird wieder gebummelt, gestöbert und gefeilscht. (Foto: Katrin Kutter)
Am Hohen Ufer wird wieder gebummelt, gestöbert und gefeilscht. (Foto: Katrin Kutter)
Das lange Warten hat ein Ende: Der Altstadt-Flohmarkt am Hohen Ufer in Hannover kommt wieder. Die Inzidenzen sind zwar immer noch schwindelerregend hoch, doch die zweijährige Zwangspause wegen der Corona-Pandemie wird am Sonnabend, 26. März, beendet. Von 9 bis 15 Uhr kann man entlang des Hohen Ufers bummeln, stöbern und feilschen. Die Zahl der Stände ist aus Gründen des Infektionsschutzes auf 75 Prozent der Zahl vor der Pandemie beschränkt, um Abstände wahren zu können. Es gilt für Besucherinnen und Besucher weiterhin die Maskenpflicht. Der Flohmarkt findet wieder im Wochenrhythmus statt, von April dann zu Sommersaison-Zeiten von 8 bis 16 Uhr.
Raus mit dem Rad

HAZ-Grafik: bd/Google MyMaps
HAZ-Grafik: bd/Google MyMaps
Etwas kürzeres zum Saisonauftakt
Nicht für jeden ist das ganze Jahr über Fahrradsaison. Wer nach den Wintermonaten etwa eingerostet ist, könnte zum Auftakt eine kürzere Tour unternehmen - in Hannovers Eilenriede, einem der größten Stadtwälder Europas. Unsere Route führt vom Tiergarten in Kirchrode zum Zoo. Das lässt sich – auch mit Kindern – schnell erledigen. Wer aufs Tempo drückt, beraubt sich aber der eigentlichen Freuden dieser Strecke. Es ist eine Art Schlendertour, die einlädt zu Stopps und Stärkungen.
In der Eilenriede macht sich der Frühling schon bemerkbar. (Foto: Rainer Dröse)
In der Eilenriede macht sich der Frühling schon bemerkbar. (Foto: Rainer Dröse)
Vom Hotel am Tiergarten aus führt der Weg links an dem einst für die königliche Hofjagd angelegten Park vorbei, in dem unter anderem Rehe und Damwild leben. Hinter dem Tiergarten und der Eisenbahnunterführung geht es in den Hermann-Löns-Park mit der Alten Mühle, einem der klassischen hannoverschen Ausflugslokale. Unmittelbar daneben befindet sich auf einem Hügelchen die 400 Jahre alte Bockwindmühle, die einst in der heutigen Innenstadt stand.
Auf dem Asphaltweg links an der Mühle vorbei geht es geradeaus weiter Richtung Kirchröder Straße. Nächstes Ziel der Waldtour ist Heiligers Brunnen. Der Steinquader an diesem idyllischen Platz markiert eine frühere Quelle.
Am Steuerndieb beginnt der letzte Teil der kleinen Ausflugsfahrt. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Am Steuerndieb beginnt der letzte Teil der kleinen Ausflugsfahrt. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Am Pferdeturm beginnt die nördliche Eilenriede. Der Weg führt durch den Wald und weiter über die Schnellwegbrücke Richtung Restaurant am Steuerndieb, wobei man unterwegs auch einen Schlenker zur Waldstation einlegen kann.
Für den letzten Teil der Tour fahren wir am Steuerndieb geradeaus und bleiben auf dem Asphaltweg. Am Wegrand liegen Spielplätze und Liegewiesen, die Gelegenheiten zu Rast und Picknick bieten – oder zum Sport unterwegs. Diese Möglichkeit gibt es mit dem vor einiger Zeit aufgefrischten Trimm-Dich-Pfad in Hannovers vielseitigem Stadtwald. Kurz dahinter liegt das Ziel, Vorplatz und Eingang zum Zoo sind in Sicht.
Das ist die Radroute im Detail
Hannover entdecken

Zoo geht mit Neuheiten in die Sommersaison
Bei den Zebras hat sich Nachwuchs eingestellt. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Bei den Zebras hat sich Nachwuchs eingestellt. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Kalendarisch dauert es zwar noch bis zum Sommeranfang, aber der Zoo Hannover hat die entsprechende Saison eingeläutet. Die Boote auf dem Sambesi fahren, auch die kommentierten Tierfütterungen sind wieder im Angebot. Fertiggestellt ist die neue Elefantenanlage mit einer Pagode als Mittelpunkt, Badefläche, Schattenplatz und Schlammsuhle. Die grauen Riesen werden sie demnächst beziehen. In Yukon Bay sind wieder Timberwölfe eingezogen; sie sind aus Ljubljana nach Hannover gekommen. Die Remise auf Meyers Hof hat der Zoo umgebaut, dort leben jetzt unter anderem Klätschertauben, Steinkäuze und Farbratten. Was die Eintrittskarten angeht, hat der Zoo ein neues Rabattsystem für Frühbucher eingeführt. Wie es funktioniert, lesen Sie hier.
Shopping-Sonntag macht Lust auf Fahrrad
Beim verkaufsoffenen Sonntag in Hannover dreht sich vieles um Fahrräder. (Foto: Philipp von Ditfurth)
Beim verkaufsoffenen Sonntag in Hannover dreht sich vieles um Fahrräder. (Foto: Philipp von Ditfurth)
Wer Lust auf einen Einkaufsbummel am Sonntag hat, kann dem Vergnügen am 27. März in Hannovers City nachgehen. Wer Lust auf Fahrrad hat, auch, denn so lautet das Motto der Veranstaltung. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Im Rahmenprogramm gibt es einen großen Wochenmarkt auf der Georgstraße. Fahrradhändler präsentieren die Neuheiten der Saison und bieten Radchecks. Eine mobile Waschstraße wird aufgebaut, auch das Kulturrad ist mit Kunst und Musikangeboten im Veranstaltungsbereich unterwegs.
Maschsee-Tretboote legen ab
Das Wetter ist derzeit wie geschaffen für einen Törn im Tretboot. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Das Wetter ist derzeit wie geschaffen für einen Törn im Tretboot. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Schon seit dem 4. März fahren wieder einige Tretboote des Verleihs am Maschsee-Nordufer. Von Sonnabend, 26. März, an zieht auch die Yachtschule beim Pier 51 nach und verleiht wieder Tret-, Ruder- und Segelboote.
Leselust und Artistik: GOP präsentiert neue Show „Bookshop“
Gezeichnete Gedichte: Sprengel Museum zeigt Arbeiten von Edda Zesin
Michael Thon baut Hannovers Wahrzeichen aus Lego-Steinen nach
Mal was anderes

Durchblick schaffen
Fenster gehören zum Frühjahrsputz unbedingt dazu. (Foto: Katrin Kutter)
Fenster gehören zum Frühjahrsputz unbedingt dazu. (Foto: Katrin Kutter)
Fensterputzen gilt manchen als Last, aber dem einen oder anderen auch als Mittel zur Freizeitgestaltung - ähnlich wie Bügeln. Wie auch immer: Was muss, das muss. Tipps, wie es sauber und streifenfrei läuft, finden Sie hier.
Und schließlich...

Die große Halle im Neuen Rathaus wurde für einen besonderen Anlass zur Bühne gemacht. (Foto: Volker Wiedersheim)
Die große Halle im Neuen Rathaus wurde für einen besonderen Anlass zur Bühne gemacht. (Foto: Volker Wiedersheim)
… hat Livemusik in Hannovers Rathaus Seltenheitswert. Oberbürgermeister Belit Onay hat aber jetzt die All-Star-Band Hagelslag und die ukrainische Sängerin Viktoria Leléka eingeladen, auf der großen Treppe gemeinsam mit weiteren Gastmusikern zwei Songs einzuspielen und im Video festzuhalten. Das erste mit dem Titel “Sonce U Serci”, übersetzt “Sonne im Herzen”, ist jetzt erschienen. Es ist ein Lied gegen den Krieg. Allen, denen es gefällt, sind ermuntert, mit einer Spende an den Verein MitOst denjenigen zu helfen, die von den Kriegsfolgen betroffen sind. Das sehens- und hörenswerte Stück sowie den Spendenkontakt finden Sie hier.
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