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HAZ Mal raus - Große Denkmäler und kleine Tiere

Liebe Leserinnen und Leser, willkommen bei der ersten Ausgabe von "Mal raus", unserem neuen, wöchentl
HAZ "Mal raus"HAZ "Mal raus"
HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen bei der ersten Ausgabe von “Mal raus”, unserem neuen, wöchentlichen Freizeit-Newsletter. Kennen Sie das auch? Im Urlaub, weit weg von zu Hause, kennt man sich meist bestens aus, liest Reiseführer und macht sich vorher Gedanken, was man alles erleben und wo man überall essen gehen will – und wenn man mal ein paar freie Tage in Hannover hat, bleibt es meist bei den drei gleichen Lieblingsecken, die man immer wieder ansteuert.
Mit uns können Sie künftig Ziele in der Region neu entdecken – und auch darüber hinaus. Wir, das HAZ-Freizeit-Team, erstellen gemeinsam mit der Redaktion jeden Mittwoch eine Übersicht mit Ideen für Sportbegeisterte und Faule, Hobby-Fotografen und -Fotografinnen, für Familien und für Leute, die einfach mal raus wollen, denen aber noch ein bisschen Inspiration fehlt.
In unserer ersten Ausgabe, die ausnahmsweise an einem Sonnabend erscheint, sollte für alle oben genannten Gruppen etwas dabei sein. Sie können im Stehen paddeln, ausprobieren, wie ihnen vietnamesischer Kaffee schmeckt, Deutschlands zweitgrößtes Denkmal erkunden oder entlang unserer Route durch die Region radeln. Und es gibt sogar ein Tierbaby!
Haben Sie unterwegs eine gute Zeit - und melden Sie sich gern via freizeit@haz.de bei uns, falls Sie einen guten Tipp oder ein tolles Foto für uns haben.
Herzliche Grüße
Ihre
Nadine Wolter
aus dem HAZ-Freizeit-Team

Der große Ausflug

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist mit seinem Baldachin das zweitgrößte in Deutschland. (Foto: Birgit Dralle)
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist mit seinem Baldachin das zweitgrößte in Deutschland. (Foto: Birgit Dralle)
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta Westfalica
Aus der Ferne haben wohl die meisten von uns das Kaiser-Wilhelm-Denkmal schon einmal gesehen. Wer auf der Autobahn 2 von Hannover Richtung Westen unterwegs ist und auf Höhe Porta Westfalica den Blick schweifen lässt, der sieht das Monument mit seinem charakteristischen Baldachin am Hang über dem Wesertal thronen. Aber bei dem flüchtigen Eindruck aus der Ferne muss es nicht bleiben – ein Besuch lohnt sich!
Von der Plattform des Denkmals aus bietet sich den Besuchern ein grandioser Ausblick. (Foto: Birgit Dralle)
Von der Plattform des Denkmals aus bietet sich den Besuchern ein grandioser Ausblick. (Foto: Birgit Dralle)
Was gibt es zu sehen?
Das tempelartige Denkmal für den ersten Deutschen Kaiser und König von Preußen, Wilhelm I., ist mit einer Gesamthöhe von 88 Metern das zweitgrößte in Deutschland. Es wurde 1896 nach vierjähriger Bauzeit fertiggestellt. Sein Standort liegt 286 Meter hoch am Wittekindsberg in Porta Westfalica – und gewährt eine grandiose Aussicht auf das Weserbergland und die norddeutsche Tiefebene.
Die Anlage wurde vor Kurzem saniert und erweitert: In der nach historischem Vorbild wieder aufgebauten Ringterrasse gibt es jetzt ein modernes Besucherzentrum, in dem es um den Kaiser und um die Geschichte des Bauwerks sowie der Region, der “Porta”, geht. Die Ausstellung beleuchtet beispielsweise aber auch die Bedeutung von Denkmälern weltweit – weshalb Besucher nicht überrascht sein sollten, dort auch Modelle des US-Präsidenten-Monuments Mount Rushmore, der Freiheitsstatue oder der Kim-Statuen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang zu sehen. Nähere Informationen zu dem Besucherzentrum finden Sie unter anderem hier.
Überraschende Begegnung: Warum werden Menschen Denkmäler gesetzt? Die Ausstellung im Besucherzentrum gibt Antworten auf diese Frage. (Foto: Birgit Dralle)
Überraschende Begegnung: Warum werden Menschen Denkmäler gesetzt? Die Ausstellung im Besucherzentrum gibt Antworten auf diese Frage. (Foto: Birgit Dralle)
In der Ringterrasse lädt außerdem das Panorama-Restaurant „Wilhelm 1896“ zum Verweilen ein.
Ein Ausflug zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal lässt sich wunderbar mit einer kleinen oder größeren Wanderung verbinden. So führt beispielsweise der „Wittekindsweg“ zu einer Felsenklippe aus Kalksandstein, die ebenfalls ein toller Aussichtspunkt ist. Der Wanderweg “A2 - Königsweg” ist ausgeschildert. In der Umgebung sind viele historische Anlagen zu finden – Ziele gibt es genug und nähere Informationen dazu im Internet beispielsweise auf der Seite von Porta Westfalica oder auch beim Touristikzentrum Westliches Weserbergland.
Die Anlage und das Denkmal wurden 2015 bis 2018 saniert. (Foto: Birgit Dralle)
Die Anlage und das Denkmal wurden 2015 bis 2018 saniert. (Foto: Birgit Dralle)
Wie kommt man da hin?
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen unterhalb des Denkmals kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzen will, kann mit der Bahn anreisen. Von Hannover Hauptbahnhof fährt die Westfalenbahn in rund 50 Minuten nach Porta Westfalica – an den Wochenenden pendelt von dort ein Shuttlebus zum Denkmal. Zu Fuß ist man etwas mehr als eine Stunde unterwegs.
Das Denkmal selbst ist jederzeit frei zugänglich, aber wie auch an vielen anderen Sehenswürdigkeiten kann es hier zurzeit bei zu großem Besucherandrang zu Einschränkungen kommen. Das Besucherzentrum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Raus mit dem Rad

Vom Maschsee in den Südwesten
Nach ein paar Regentagen wird das Wetter in der Region jetzt wieder besser. Auf unserer 27 Kilometer langen Tour vom Maschsee nach Bennigsen sollten Sie daher trocken bleiben. Sie startet am Nordufer des Maschsees, wo die Skulptur Hellebardier seit einigen Tagen wieder in frischem Rot erstrahlt – wenn auch mit ein wenig Verspätung.
27 Kilometer - die Tour auf der Landkarte.
27 Kilometer - die Tour auf der Landkarte.
Zunächst führt der Weg durch die Wiesen der Leinemasch nach Ricklingen. Es geht durch Oberricklingen am Stadtfriedhof vorbei Richtung Ihme. Auf der anderen Seite der Kreisstraße liegt Ihme-Roloven, das schonmal den Wettbewerb um das schönste Dorf in der Region gewonnen hat.
Am Ortsausgang von Vörie, mit gut 300 Einwohnern das kleinste Dörfchen auf der Route, kann man mal andere Gesichter sehen. 200 Meter links hinter dem Ortsausgang Richtung Weetzen grasen Wasserbüffel. Hier lohnt sich ein Stopp ganz besonders: Es habe diese Woche Nachwuchs bei der Herde gegeben, sagt Landwirt Fritz Baumgarte. Mit etwas Glück sehen Sie das Kälbchen, das dort nicht mehr lange stehen wird. Bald wird die Herde auf eine andere Weide übergesiedelt.
Klein, zart und mäßig flauschig: Ein Wasserbüffel-Kalb. (Foto: Frank Wilde/Archiv)
Klein, zart und mäßig flauschig: Ein Wasserbüffel-Kalb. (Foto: Frank Wilde/Archiv)
Durch die Feldmark geht es weiter nach Holtensen. In der dortigen Calenberger Backstube, die auch am Wochenende geöffnet ist, können Sie sich eine Pause gönnen, bevor es auf der letzten Etappe der Tour weitergeht.
Auf der nächsten Station, in Bredenbeck, können Sie von außen einen Blick auf das Rittergut der Knigges erhaschen. Hier ist der Aufklärer Freiherr Adolph von Knigge geboren worden, dessen Schrift „Über den Umgang mit Menschen“ häufig als bloßer Benimmratgeber missverstanden wird. Wenige Hundert Meter Luftlinie entfernt hat die Kornbrennerei Warnecke hat ihren Hofladen sonnabends bis 13 Uhr geöffnet. Hier gibt es – natürlich – Korn, aber auch Liköre. Danach haben Sie es fast geschafft: Es geht über Steinkrug – wo es im Hotel Steinkrug übrigens einen schönen Biergarten gibt – zum Bennigser Bahnhof und von dort mit der Bahn zurück nach Hannover.
Mal was anderes

Allein am Steinhuder Meer gibt es drei SUP-Schulen. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Allein am Steinhuder Meer gibt es drei SUP-Schulen. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Wohin am Wochenende?

Flohmarkt, Land-Art und Tanzen im Sitzen - der große Überblick
Foodtruck-Drive-in kommt nach Barsinghausen
Ausstellung soll Fortbestand der Fotogalerie GaF sichern
Die Duckomenta zeigt Kunstgeschichte mit Enten
Und schließlich ...

Hier gibt es Kaffee auf Vietnamesisch
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