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HAZ "Mal raus" - Grenzerfahrungen und Saisonales

Liebe Leserinnen und Leser, willkommen beim HAZ-Freizeit-Newsletter "Mal raus". In dieser Ausgabe geh
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HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen beim HAZ-Freizeit-Newsletter “Mal raus”. In dieser Ausgabe geht es unter anderem um – nunja – schlüpfrige Magazine. Aber bevor Sie sich wundern: Die Hefte tauchen nur als Randaspekt auf, nämlich in unserem Ausflugstipp zur Gedenkstätte am ehemaligen Grenzübergang in Marienborn, den wir passend zum an diesem Sonnabend anstehenden Tag der deutschen Einheit ausgesucht haben. Meine Kollegin Gabriele Schulte hat sich in der kürzlich modernisierten Ausstellung und auf dem Gelände umgesehen.
Auch die Fahrradtour hat etwas mit einer Grenze zu tun, und zwar mit derjenigen der Region Hannover. Wir stellen eine Etappe des insgesamt 300 Kilometer langen Regionsrings vor, die von Neustadt-Hagen aus am Steinhuder Meer vorbei nach Bad Nenndorf führt.
Außerdem widmen wir uns einer sehenswerten Ausstellung, den Pilzen im Wald und dem kommenden Frühjahr. Dazu kommen die Tipps für das Wochenende, und ich hoffe, dass etwas für Sie dabei ist.
Falls Sie Tipps und Anregungen für unseren Newsletter haben oder uns ein tolles Foto von einem Ausflug in der Region schicken wollen, melden Sie sich gern per E-Mail an freizeit@haz.de. Wir freuen uns über Resonanz.
Herbstfreuden wünscht Ihnen
Bernd Haase
aus dem HAZ-Freizeit-Team

Der große Ausflug

Grenzerfahrungen in Marienborn
Dieses Schild gibt es nur noch im Museum. (Foto: Gabriele Schulte)
Dieses Schild gibt es nur noch im Museum. (Foto: Gabriele Schulte)
Marienborn an der Autobahn 2 war bis zur Einstellung der Kontrollen im Juli 1990 die größte Grenzübergangsstelle zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Sie ist nun Gedenkstätte und Schauplatz der Ausstellung zur deutschen Teilung. “Heute hat der größte Teil unserer Gäste die Grenze nicht mehr erlebt”, sagt Sven Sachenbacher, Leiter der Gedenkstätte. Deshalb ist die Ausstellung im früheren Stabsgebäude der DDR-Grenztruppen im Sommer modernisiert und erweitert worden – und bietet Grenzerfahrungen für Anfänger.
Gedenkstättenleiter Sven Sachenbacher führte bei der Modernisierung Regie. (Foto: Gabriele Schulte)
Gedenkstättenleiter Sven Sachenbacher führte bei der Modernisierung Regie. (Foto: Gabriele Schulte)
Passkontrolle im Transitzug nach Berlin, ein Bild aus den Siebzigerjahren. Der Mann in der Uniform des Bundesgrenzschutzes trägt ein Fahndungsbuch unter dem Arm. Die Gedenkstätte Deutsche Teilung ruft es in Erinnerung: Auch der Westen nutzte den Übergang Helmstedt-Marienborn für seine Zwecke. „Straftäter wurden herausgefiltert“, erzählt ein Beamter des damaligen Bundesgrenzschutzes in einem Video. Pro Jahr seien es um die hundert gewesen.
In der Ausstellung gibt es auch Originalexponate wie das DDR-Emblem zu sehen, das sich an einer Stele an der Autobahn befand. (Foto: Gabriele Schulte)
In der Ausstellung gibt es auch Originalexponate wie das DDR-Emblem zu sehen, das sich an einer Stele an der Autobahn befand. (Foto: Gabriele Schulte)
Im Mittelpunkt der auf zwei Stockwerke und um Englisch als zweite Sprache erweiterten Ausstellung mit dem Titel “Die Grenzübergangsstelle Marienborn. Schauplatz des Ost-West-Konflikts im geteilten Deutschland” steht selbstverständlich weiter die DDR. In neun Kapiteln erzählt sie die Geschichte des Ortes, an dem Reisende kontrolliert und schikaniert wurden, aber auch von geglückten und misslungenen Fluchten, dem Leben im Zonenrandgebiet und der friedlichen Revolution.
Bei vielen Besuchern weckt der Gang durch das Gebäude Erinnerungen. Die 52-jährige Sabine Franzen etwa schildert, was sie als Elftklässlerin bei einer Schulfahrt nach Westberlin erlebt hat: „Als die Grenzsoldaten einstiegen und die Pässe einsammelten, wurde es mucksmäuschenstill.“ Beklemmung habe sich breitgemacht, weil nicht nur DDR-Bürger und Besucher, sondern auch Transitreisende mit Willkür der als stur bekannten Vertreter des Sozialismus zu rechnen hatten. Bestimmte Zeitschriften etwa durften nicht im Gepäck sein. In der Ausstellung ist zu erfahren, dass Grenzer Pornohefte einsammelten – und für sich behielten.
Besucher passieren zuerst die frühere Passkontrolle. (Foto: Gabriele Schulte)
Besucher passieren zuerst die frühere Passkontrolle. (Foto: Gabriele Schulte)
Einen festen Rundgang gibt die Gedenkstätte nicht vor. In vielerlei Nischen und tunnelartigen Gängen können Besucher Geschehnisse an der Grenze nachempfinden. Die Exponate reichen vom Fernglas eines Grenzsoldaten über den Autoschlüssel eines Fluchtfahrzeugs und Protokollen von Stasispionen an der Raststätte Börde bis zu einer Splittermine. Besuchermagnet ist das große Hammer-und-Sichel-Emblem der DDR von der Betonstele an der Autobahn.
Der Kommandoturm der früheren Grenztruppen steht noch. (Foto: Klaus-Dietmar Grabbert/dpa)
Der Kommandoturm der früheren Grenztruppen steht noch. (Foto: Klaus-Dietmar Grabbert/dpa)
Bei einem Spaziergang über das Gelände der einzigen noch in wesentlichen Teilen erhaltenen Anlage dieser Art können unter anderem Abfertigungsanlagen, Zollbereich und ein Kommandoturm der Grenztruppen besichtigt werden – wegen der Corona-Pandemie allerdings zurzeit teilweise nur von außen. Zugänglich ist aber auch jetzt die Wechselstube der Staatsbank, in der DDR-Reisende Geld tauschen mussten.
Und danach?
Sieben Kilometer von Marienborn entfernt liegt die Kreisstadt Helmstedt, die sich mittlerweile “Stadt der Einheit” nennt. Erstmals im Jahr 952 urkundlich erwähnt, ist die Altstadt geprägt von historischer Bausubstanz und lässt sich auf den begrünten Wällen umrunden. Im Zentrum liegt der Marktplatz mit Rathaus, Brunnen und ehemaliger Universitätskirche. Platzprägend sind die reich verzierten Fachwerkhäuser, die sich darüber hinaus in der gesamten Altstadt befinden. Zu ihnen zählen etwa die Professorenhäuser, in denen früher die Professoren der einstigen Universität Vorlesungen abhielten oder Räume an Studenten vermieteten. Wer sich nach einem Spaziergang stärken will: Die ortsansässige Gastronomie bietet ausreichend Gelegenheit.
Fachwerkhäuser prägen das Bild der Altstadt in Helmstedt. (Foto: Peter Steffen/dpa)
Fachwerkhäuser prägen das Bild der Altstadt in Helmstedt. (Foto: Peter Steffen/dpa)
Wie kommt man hin?
Mit dem Auto ganz einfach über die Autobahn 2; von Hannover aus sind es etwa 100 Kilometer. Die Gedenkstätte Marienborn ist vom Parkplatz der Raststätte Marienborn-Süd an der Autobahnseite in Fahrtrichtung Berlin zu erreichen. Alternativ geht es auch mit der Bahn, wenn man ein Fahrrad mitnimmt und die sieben Kilometer von Helmstedt zur Gedenkstätte radelt.
Eine Direktverbindung gibt es nur mit dem IC der Deutschen Bahn, in dem die Fahrradmitnahme reservierungspflichtig ist. Ohne Reservierung geht es mit der Westfalenbahn nach Braunschweig und dann weiter mit der Regionalbahn nach Helmstedt, was anderthalb Stunden dauert. Der Eintritt zur Gedenkstätte ist frei.
Der kleine Ausflug

Bilder aus dem Homeoffice
Arbeitsplatz mit Aussicht. (Foto: Ute Heuer)
Arbeitsplatz mit Aussicht. (Foto: Ute Heuer)
Warum nicht mal wieder eine Galerie besuchen? Die Galerie Drees in Hannover zum Beispiel? Dort ist die Ausstellung “Homeoffice –  Zimmerbilder zu Corona-Zeiten” der Künstlerin Ute Heuer eröffnet worden. Heuer hatte die Idee, Bekannte und Freunde um Fotos von ihren Heimarbeitsplätzen zu bitten – schließlich blieben viele Menschen wegen Corona monatelang zum Arbeiten in ihren eigenen vier Wänden. Die Fotos hat Heuer zur Vorlage für Aquarelle genommen. Entstanden sind stille Bilder, die durch ihren Stil in die Vergangenheit und durch ihr Thema in die Zukunft weisen.
Zu sehen ist die kleine Schau in einem Nebenraum der Galerie. Den großen Raum und das Kabinett bestückt der Künstler Jürgen Paas aus Essen mit der Ausstellung Vertigo. Er malt mit Material aus der Möbelindustrie kraftstrotzende Bilder.
Beide Ausstellungen in der Galerie Drees am Weidendamm in Hannover laufen noch bis zum 21. November. Geöffnet ist mittwochs bis freitags jeweils von 10 Uhr bis 18.30 Uhr sowie sonnabends von 11 Uhr bis 14 Uhr.
Raus mit dem Rad

Auf dem Regionsring nach Bad Nenndorf
Die heute beschriebene Route ist rund 51 Kilometer lang. (HAZ-Grafik: Llorens | GoogleMaps)
Die heute beschriebene Route ist rund 51 Kilometer lang. (HAZ-Grafik: Llorens | GoogleMaps)
Vor fast 20 Jahren ist der hannoversche Künstler Uwe Stelter exakt auf der Grenze der heutigen Region Hannover entlanggelaufen, hat nach jedem Kilometer ein Foto gemacht und das Ergebnis ins Internet gestellt. Landscanning nannte er das Projekt. Mit dem Fahrrad lässt sich das so nicht machen, denn die Regionsgrenze verläuft durch die Landschaft.
Es gibt aber den Regionsring, der der Grenze so nahe kommt wie möglich und insgesamt 300 Kilometer lang ist. Wir stellen Ihnen die Etappe von Neustadt-Hagen nach Bad Nenndorf vor. Sie bietet unterwegs Wald, Meer und Moor.
Die Tour führt auch ans Steinhuder Meer. (Foto: Mirko Bartels)
Die Tour führt auch ans Steinhuder Meer. (Foto: Mirko Bartels)
Startpunkt ist der S-Bahnhof in Neustadt-Hagen. Von dort aus geht es zunächst zum Nachbarort Borstel und dann durch den Grinderwald. Der Sage nach lebten einst traurige Zwerge im Forst, deren Tränen das Steinhuder Meer gefüllt haben. Auf einem ungewöhnlich breiten Waldweg führt der Weg Richtung Bundesstraße 6 und weiter nach Schneeren. Hier lohnt ein kurzer Abstecher zur Kirche mit ihren auffälligen Stützstreben aus Raseneisenstein.
Direkt hinter dem Ortsrand folgen mit den Häfern ein weiteres Waldstück, dann der Mardorfer Golfplatz und schließlich der Ort am Nordufer des Steinhuder Meeres selbst.
Im Toten Moor hat die Region einen Erlebnispfad angelegt. (Foto: Insa Hagemann)
Im Toten Moor hat die Region einen Erlebnispfad angelegt. (Foto: Insa Hagemann)
Von Mardorf aus kann man sowohl Richtung Westen als auch Richtung Osten den Binnensee umrunden; beide Routen haben ihre Reize und führen nach Steinhude. Nimmt man die Ostroute, ist man erstens näher am Wasser und zweitens auch im Moor. Sie führt zunächst am Ufer mit dem charakteristischen Pilzkiosk und dem Badeplatz an der Weißen Düne entlang in Richtung Moorhütten. Einst Schutzunterkunft für Torfstecher, ist die Alte Moorhütte heute ein Restaurant.
Jetzt beginnt die Moorlandschaft mit Heideflächen, Tümpeln und Birken, für die man sich etwas Zeit nehmen kann. Die Region hat dort den Erlebnispfad mit insgesamt sieben Stationen neu gestaltet und modernisiert. Hinter dem Moor kommt zunächst Grünland, dann der Ort Großenheidorn und schließlich der Ausflugsort Steinhude.
Die Uferpromenade in Steinhude. (Foto: Sven Sokoll)
Die Uferpromenade in Steinhude. (Foto: Sven Sokoll)
In Steinhude lässt sich so einiges unter- und zu sich nehmen, zumindest einen Spaziergang auf der Promenade und ein Fischbrötchen kann man sich gönnen. Fährt man weiter, schiebt sich bald die Kalihalde von Bokeloh als Landmarke größer ins Blickfeld. Der Weg führt direkt an ihrem Fuß vorbei zum nächsten Waldstück und dann über den Mittellandkanal nach Hohnhorst, dem letzten Etappenort vor dem Ziel in Bad Nenndorf. Ein geeigneter Ort zur Erholung ist der Kurpark.
Der Kurpark in Bad Nenndorf. (Foto: Tourismugesellschaft Bad Nenndorf)
Der Kurpark in Bad Nenndorf. (Foto: Tourismugesellschaft Bad Nenndorf)
Die Tour ist rund 51 Kilometer lang und führt über asphaltierte oder gut ausgebaute Waldwege. Den Startort Neustadt-Hagen erreicht man mit der S-Bahn-Linie 2 Richtung Nienburg, von Bad Nenndorf zurück nach Hannover geht es mit den S-Bahn-Linien 1 und 2 auf der Deisterstrecke.
Das ist die Radroute im Detail
Mal was Saisonales

Pilze finden
Steinpilze gehören zu den beliebtesten Speisepilzen. (Foto: Thomas Oberdorfer)
Steinpilze gehören zu den beliebtesten Speisepilzen. (Foto: Thomas Oberdorfer)
Sie tragen oft lustige Namen, und bei manchen weiß man nicht so genau, ob sie nun essbar sind oder nicht – die Rede ist natürlich von Pilzen. Längere Zeit sah es wegen fehlenden Regens ein wenig mau aus in den Wäldern, aber das hat sich jetzt geändert. Wer aufbricht, muss nicht nur Pilze suchen, sondern wird garantiert auch welche finden.
Zu den beliebtesten Sammelrevieren in der Region Hannover zählen der Forst Rundshorn in der Wedemark, das Burgdorfer Holz und der Deister. HAZ-Redakteur Simon Benne hat Hannovers “Pilz-Papst” Horst Labitzke bei einem Ausflug ins Reich der Röhr-, Täub- und Tintlinge begleitet. Was er dabei erlebt hat, lesen Sie hier.
Wohin am Wochenende?

Herbstvergnügen auf dem Schützenplatz
Das Herbstvergnügen dauert einen Monat. (Foto: Christian Behrens)
Das Herbstvergnügen dauert einen Monat. (Foto: Christian Behrens)
Hannovers Oktoberfest heißt in diesem Jahr aus rechtlichen Gründen Herbstvergnügen und hat Corona-Auflagen. 85 Anbieter sind auf dem Schützenplatz dabei, darunter 17 Fahrgeschäfte – Autoscooter, Riesenrad und die Achterbahn Crazy Mouse zum Beispiel. Das Areal ist eingezäunt, der Zugang nur durch das Gilde-Tor möglich. Maximal 3800 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Platz aufhalten. Es gibt keine Festzelte, sondern Gastro-Stände. Für Spirituosen und Cocktails besteht Ausschankverbot. Los geht es am Freitag, 2. Oktober; letzter Tag ist der 1. November. Montag und Dienstag sind Ruhetage. An den restlichen Werktagen ist von 15 Uhr, an den Wochenend- und Feiertagen von 14 Uhr an geöffnet. Freitags und sonnabends ist um 22.30 Uhr Schluss, an den anderen Tagen eine Stunde früher. Der Eintritt, genannt Hygienebeitrag, kostet 2 Euro; dafür gibt es einen Gutschein in gleichem Wert. Weitere Informationen gibt es hier unter.
Verkaufsoffener Sonntag und Lego-Ausstellung
Das Stadtmuseum Burgdorf präsentiert Raumschiffe aus Lego. (Foto: Martin Lauber)
Das Stadtmuseum Burgdorf präsentiert Raumschiffe aus Lego. (Foto: Martin Lauber)
In Burgdorf ist verkaufsoffener Sonntag. Von 13 bis 18 Uhr sind 40 Geschäfte in der Innenstadt dabei – und die Maske muss es bei Besuchern auch sein. Auch geöffnet: Die Raumschiffwelten aus Lego im Stadtmuseum.
Erste und andere Seiten der Kunstfestspiele
Yasuhiro Chidas Lichtinstallation „Analemma“ im Arne-Jacobsen-Foyer. (Foto: Helge Krückeberg)
Yasuhiro Chidas Lichtinstallation „Analemma“ im Arne-Jacobsen-Foyer. (Foto: Helge Krückeberg)
Die Herbst-Kunstfestspiele in Herrenhausen laufen, und am zweiten Wochenende ist der Terminkalender voll. Überraschende Unterhaltung verspricht der „Beginnings Marathon“ in der Galerie, bei dem Prominente und Nichtprominente am Freitag ab 17 Uhr die jeweils erste Seite aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen.
Am Sonnabend gastiert unter anderem Musikunikum Hans Unstern um 21 Uhr im Festivalzelt. Das gefeierte Tourette-Stück „Chinchilla Arschloch waswas“ der Gruppe Rimini Protokoll ist bereits ausverkauft. 
Der Sonntag ist dann für alle da, von 14 bis 23 Uhr zeigt das Festival rund um das Galeriegebäude, Orangerie, Schloss und Gartentheater bis hin zur DHC-Hockeyhalle auf der anderen Seite der Graft, was es kann, was es hat und was es will.
Für 5 Euro Eintritt gibt es Theater, Musik, Kinderprogramm und natürlich abends die Lasershow an der Großen Fontäne mitten im Barockgarten.
Grundgesetz mit Musik und Theater
Das Grundgesetz, dargeboten als Musiktheater. (Foto: Kerstin Schomburg)
Das Grundgesetz, dargeboten als Musiktheater. (Foto: Kerstin Schomburg)
Es klingt ebenso unmöglich wie reizvoll: „Grundgesetz in concert“. Aber: Die Show im Ballhof ist nicht nur schräges Musiktheater, sondern der Versuch, in einer zunehmend demokratiefeindlichen Zeit die wichtigste schriftliche Grundlage demokratischen Zusammenlebens ins Gedächtnis zu rufen – jedenfalls, so weit das möglich ist. Diesen Versuch starten Friederike Schubert, Paul Pötsch und Albrecht Schrader gemeinsam mit Schauspielern und einer Liveband heute und am morgigen Sonnabend um 19.30 Uhr und Sonntag um 19 Uhr. Weitere Infos gibt es hier.
Rollende Schmuckstücke beim ADAC
Oldtimer sind am Sonnabend beim ADAC in Laatzen-Rethen zu bestaunen. (Foto: Torsten Lippelt)
Oldtimer sind am Sonnabend beim ADAC in Laatzen-Rethen zu bestaunen. (Foto: Torsten Lippelt)
Nicht jeder ist ein Autofan, aber bei Oldtimern werden auch Nostalgiker und Freunde aufregenden Designs schwach. Am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr kommen Old- und Youngtimer zusammen und bieten Gelegenheit zum Angucken und Fachsimpeln. Wer sein eigenes rollendes Schmuckstück vorführen möchte, meldet sich beim ADAC Niedersachsen an. Dazu gibt es beim ADAC auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums in Laatzen-Rethen eine Tombola und Musik von Buddy & The Cruisers. Der Eintritt für Besucher ist frei, bis zu 200 Gäste dürfen coronabedingt gleichzeitig aufs Gelände an der Hermann-Fulle-Straße 10.
Und schließlich

Für ein buntes Frühjahr sorgen
Damit im Frühjahr Tulpen blühen, müssen die Zwiebeln jetzt in die Erde. (Foto: Jens Wolf/dpa)
Damit im Frühjahr Tulpen blühen, müssen die Zwiebeln jetzt in die Erde. (Foto: Jens Wolf/dpa)
Wer einen Garten hat oder andere Pflanzmöglichkeiten, kann jetzt dafür sorgen, dass es im Frühjahr bunt wird. Blumenzwiebeln etwa für Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und Krokusse müssen jetzt in den Boden. Faustformel: Zwiebeln so setzen, dass sie in ihrer doppelten Höhe mit Erde bedeckt sind. Der Boden muss durchlässig sein, denn Staunässe vertragen die künftigen Frühjahrsboten nicht.
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