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HAZ Mal raus - Biber, Frisbee und ganz viel Wasser

Liebe Leserinnen und Leser, ich begrüße Sie zur zweiten Ausgabe von „Mal raus“, unserem neuen Freizei
HAZ "Mal raus"HAZ "Mal raus"
HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
ich begrüße Sie zur zweiten Ausgabe von „Mal raus“, unserem neuen Freizeit-Newsletter. Baden, Paddeln, Fotos machen, Fahrrad fahren – oder einfach das Sommerwetter bei einem leckeren Kaffee genießen: Wir, das HAZ-Freizeit-Team, geben Ihnen in den nächsten Wochen jeden Mittwoch Anregungen an die Hand, wie Sie die Region Hannover – und auch Ziele darüber hinaus – neu entdecken können.
In Folge zwei geht es aufs Wasser und sogar ins Wasser – zumindest in zwei der Ausflugstipps. Wir erklären Ihnen, wo Sie auf der Spur des Bibers paddeln können, und präsentieren passend zum Ferienstart eine Übersicht der Badeseen in der Region. 
Außerdem ist auch wieder eine Fahrradtour dabei. Es gibt einen unkomplizierten Ausflugstipp für Sportliche, für den man nichts als eine Frisbeescheibe braucht – und für Hobbyfotografen stellen wir einen Ort vor, der sich lohnen könnte.
Nach unserer ersten Ausgabe vom vergangenen Sonnabend haben sich bereits die ersten Leserinnen und Leser zurückgemeldet, die unsere Freizeit-Tipps ausprobiert haben: Auf der Panorama-Terrasse des Restaurants Wilhelm 1869 gibt es offenbar nicht nur eine tolle Aussicht auf das Weserbergland, sondern auch einen sehr leckeren Tapas-Teller. So ein Feedback freut uns sehr.
Falls auch Sie Tipps und Anregungen haben – oder unterwegs in der Region ein tolles Foto gemacht haben, melden Sie sich gern via E-Mail an freizeit@haz.de bei uns.

Herzliche Grüße
Nadine Wolter
aus dem HAZ-Freizeit-Team

Der große Ausflug

Schwimmwesten und das Kanu sind in der Teilnahmegebühr inbegriffen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Schwimmwesten und das Kanu sind in der Teilnahmegebühr inbegriffen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Dem Biber auf der Spur
Sie haben braunes Fell, kräftige Nagezähne und den Ruf, besonders tüchtig zu sein: In unserem dieswöchigen Tipp können Sie sich mit dem Nabu Laatzen im Kanu auf die Spur des Bibers in der Region begeben. Die Naturschützer bieten Paddeltouren entlang der Leine für Gruppen von bis zu zehn Personen an.
Wer kann mitmachen?
Die Tour dauert etwa drei bis vier Stunden und ist kein sportlicher Wettkampf, sondern eine geführte Paddeltour, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel über den Lebensraum des Bibers, aber auch über Storch, Eisvogel und die Leineaue erfahren. Kinder unter zwölf Jahren können nur in Begleitung einer volljährigen Begleitperson ins Kanu steigen und mit auf Biber-Safari gehen. Voraussetzung ist außerdem, dass alle teilnehmenden Personen schwimmen können.
Der Nabu bietet zwei verschiedene Touren an, die insgesamt im Juli noch dreimal stattfinden und im August noch viermal. Die eine Tour startet in Laatzen-Grasdorf und endet am Schnellen Graben am Maschsee, die andere Tour beginnt dort und endet an der Limmer Schleuse. Laut Nabu ist es auch möglich, eine eigene Paddeltour für eine feste Gruppe zu buchen - Voraussetzung sind zehn Teilnehmer. Anfragen an den Nabu können Interessierte per E-Mail an info@nabu-laatzen.de stellen.
Nicht einfach zu finden: Bei der Tour lernen Sie, die Spuren des Bibers zu lesen. (Foto: Astrid Köhler)
Nicht einfach zu finden: Bei der Tour lernen Sie, die Spuren des Bibers zu lesen. (Foto: Astrid Köhler)
Wie viel kostet das?
Personen unter 16 Jahre zahlen für die Tour 18 Euro, Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 16 Jahre zahlen 30 Euro. Nabu-Mitglieder zahlen etwas weniger. Der Verleih der Kanus und von Schwimmwesten ist im Preis inbegriffen. Damit der Bootsverleih besser planen kann, bittet der Nabu darum, sich spätestens drei Tage vor Tourbeginn anzumelden. Das Anmeldeformular finden Sie hier. Bei Fragen einzelner Teilnehmer ist der Nabu unter Telefon (0511) 8790110 oder E-Mail unter info@nabu-laatzen.de zu erreichen.
Eindeutige Spuren: Hier haben Biber an der Leine eine Reihe von Bäumen gefällt. (Foto: Johannes Dorndorf)
Eindeutige Spuren: Hier haben Biber an der Leine eine Reihe von Bäumen gefällt. (Foto: Johannes Dorndorf)
Was gibt es zu sehen?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer paddeln entlang von Kopfweiden, Sumpf-Schwertlilien und Uferhecken über die Leine im Süden Hannovers. In der besonders geschützten Leineaue fühlt sich der Biber wohl: Lange waren die Tiere in Niedersachsen ausgerottet, in den vergangenen Jahren haben sich aber wieder mehrere Biber-Familien an der Leine angesiedelt, erklärt der Nabu. Mithilfe der Biber-Experten auf der Tour werden die Teilnehmer die Spuren der Tiere am Ufer lesen können - und mit etwas Glück sogar einen Eisvogel sehen.
Gemütliche Atmosphäre gibt es im Loretta's am Maschteich. (Foto: Gabriel Problete Young)
Gemütliche Atmosphäre gibt es im Loretta's am Maschteich. (Foto: Gabriel Problete Young)
Und danach?
Je nachdem, welche Tour Sie gewählt haben, steigen Sie am Schnellen Graben in der Nähe des Stadions entweder ins Boot oder daraus aus. Hier bietet sich für eine Stärkung vor oder nach der Tour ein Stopp im Seebiergarten am Arthur-Menge-Ufer des Maschsees an, wer Lust auf italienische Küche hat, läuft den kurzen Weg bis zum Loretta’s in die Culemannstraße. Wichtig: Hier müssen Sie vorher telefonisch oder per E-Mail reservieren.

Der kleine Ausflug

Beim Discgolf ist es das Ziel, die Frisbee mit möglichst wenig Würfen in den Korb zu platzieren. (Foto: Mark Bode)
Beim Discgolf ist es das Ziel, die Frisbee mit möglichst wenig Würfen in den Korb zu platzieren. (Foto: Mark Bode)
Golfen mit der Frisbee
Wer sich ein bisschen bewegen, aber kein Geld ausgeben und nicht aus der Stadt herausfahren möchte, der sollte vielleicht einmal Discgolf ausprobieren. Sie brauchen dafür nichts außer einer Frisbee und können den Ausflug mit einem Picknick im Park verbinden.
Discgolf ist eine Mischung aus Frisbee und Golf. Das Tolle: Die Spielerinnen und Spieler können in ihrer eigenen Geschwindigkeit einen Parcours ablaufen, bei dem sie an verschiedenen Stationen mit möglichst wenig Würfen ihre Frisbee in einen Korb schicken müssen. In der Stadt gibt es zwei Discgolf-Anlagen, eine ist in Vahrenheide, die andere im Roderbruch. Beide liegen im Grünen und haben neun beziehungsweise 15 Stationen. Weitere Informationen sowie eine “Scorecard” zum Eintragen der Punkte finden Sie hier.
Raus mit dem Rad

Die gesamte Strecke ist fast 46 Kilometer lang. Einen Link zum detaillierten Verlauf finden Sie am Ende dieses Tipps. (HAZ-Grafik. bd | Google Maps)
Die gesamte Strecke ist fast 46 Kilometer lang. Einen Link zum detaillierten Verlauf finden Sie am Ende dieses Tipps. (HAZ-Grafik. bd | Google Maps)
Mit dem Fahrrad von Hannover nach Celle
Für unsere heutige Tour müssen Sie sich Zeit nehmen, denn sie ist mit knapp 46 Kilometern Länge schon eine kleine Radwanderung. Außerdem sollten Sie Natur und die Weite der niedersächsischen Landschaft schätzen und etwas zum Picknicken für unterwegs mitnehmen. Dafür erreichen Sie eines der attraktivsten Ziele im Großraum Hannover – die frühere Residenzstadt Celle mit ihren prächtigen Fachwerkbauten.

Bernd Haase ist der HAZ-Experte fürs Fahrradfahren in der Region und darüber hinaus. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Bernd Haase ist der HAZ-Experte fürs Fahrradfahren in der Region und darüber hinaus. (Foto: Tim Schaarschmidt)

Startpunkt ist wieder am Hellebardier am Nordufer des Maschsees. Durch die Eilenriede und vorbei am Fernsehturm geht es zu den Ausläufern des Altwarmbüchener Moores und schließlich zum Altwarmbüchener See. Hannovers Riviera, wie sie auch genannt wird, verdankt ihre Existenz dem Sandabbau für den Bau der Autobahn Richtung Celle.

Hannovers Riviera - der Altwarmbüchener See. (Foto: Sandra Köhler)
Hannovers Riviera - der Altwarmbüchener See. (Foto: Sandra Köhler)
Hinter der Autobahn 7 geht es durch Kiefernwälder und vorbei an Feldern nach Engensen, das noch über einige Hofstätten mit roten Backsteinbauten verfügt, und über das Hügelchen Lahberg in den Hastbruch. Hier kann man weit gucken und auch was hören – es ist ein Schutzgebiet für Wiesenvögel.
Ein Stück des Weges führt es jetzt an der Bahnstrecke Richtung Celle entlang, auf der ab und an ICEs Richtung Hamburg vorbeibrausen. Weil die Schienen hier kilometerlang schnurgerade verlaufen, hat die Route seit jeher als Teststrecke für neue Züge gedient.
Das Ziel: Die Celler Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern. (Foto: CZ)
Das Ziel: Die Celler Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern. (Foto: CZ)
Am Wietzenbruch erreicht man nach 14 Kilometern erstmals wieder Häuser, wenig später mit Westercelle den ersten Stadtteil des Zieles. Trotz der längeren Tour sollte man sich für Celle ruhig Zeit nehmen. Erstens steht dort am Rand der Altstadt im Park das trutzige Schloss, zweitens ist die im Zweiten Weltkrieg unzerstört gebliebene Innenstadt mit ihren mehr als 450 Fachwerkhäusern als Gesamtensemble eine Sehenswürdigkeit. Dort gibt es auch Cafés, Restaurants und Kneipen für jeden Geschmack.
Der Weg nach Celle ist vom Maschsee aus als Regionsroute 10 ausgeschildert, hinter der Kreisgrenze dann als Kulturroute. Ach ja: Die Strecke zurückradeln muss man nicht – von Celle nach Hannover fahren S-Bahnen sowie Züge des Metronom.
Hier gibt es die detaillierte Karte zu unserer Route
Mal was anderes

Der Sommer kommt zurück
Nach ein paar Tagen mit durchwachsenem Wetter und Wolken sollen die Temperaturen zum Wochenende wieder etwas steigen. Wir drücken die Daumen – und haben hier schon einmal ein paar Alternativen zum allseits bekannten und vielleicht auch ausgebuchten Freibad um die Ecke. Warum nicht mal einen neuen See erkunden?
Das bietet der neue Aquapark auf dem Blauen See in Garbsen
Badeseen in Hannover: Hier können Sie in der Region schwimmen gehen
Was, wann, wo?

Konzerte, Kino, Kabarett: Zehn Tipps für Kulturveranstaltungen in der Region
Late-Zoo: Jeden Dienstag und Donnerstag bis 21 Uhr
Die Kunstausstellung Entdecktes zeigt Werke junger Künstlerinnen und Künstler in einer Pop-Up-Galerie in der Königsworther Straße. Die Werke stehen auch zum Verkauf, ein Teil des Erlöses geht an Kinderherz Hannover e.V.. (Foto: Nikita Pohlan)
Die Kunstausstellung Entdecktes zeigt Werke junger Künstlerinnen und Künstler in einer Pop-Up-Galerie in der Königsworther Straße. Die Werke stehen auch zum Verkauf, ein Teil des Erlöses geht an Kinderherz Hannover e.V.. (Foto: Nikita Pohlan)
Jung und kreativ
Und dann gibt es da noch diese Pop-up-Kunstausstellung, die Studierende der Hochschule Hannover organisiert haben. In der Königsworther Straße zeigen 25 junge Künstlerinnen und Künstler ihre Werke – und bieten sie zum Verkauf an. Start der einwöchigen Ausstellung ist am Freitag, hinein kommt nur, wer sich über die Webseite des Projekts anmeldet.

Und schließlich ...

Calenberger Land - oder Toskana? (Foto: Andreas Kolmer)
Calenberger Land - oder Toskana? (Foto: Andreas Kolmer)
Sommer, Sonne, Erntestaub
Die Getreideernte hat begonnen. HAZ-Leser Andreas Kolmer meint dazu: “Auch wenn das Nebenprodukt der Ernte, der Staub, im Haus nicht sooo schön anzusehen ist: In der Natur erzeugt er feine Sommerstimmungen.” Auf dem Beweisfoto, das er mitgeschickt hat, sieht das Calenberger Land fast ein bisschen wie die Toskana aus. Übrigens: Das Bild ist in unmittelbarer Nähe zu Vörie entstanden, ein Ort, den wir in unserem ersten Newsletter empfohlen haben. Hier können Sie die erste Ausgabe von “Mal raus” noch einmal nachlesen.
So klappt es mit HAZ+

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