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HAZ "Mal raus" - Autostadt, Moore und eine Radtour nach Peine

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HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zu unserem ersten Freizeit-Newsletter in den diesjährigen Sommerferien. Gehören Sie zu denjenigen, die nicht in den Urlaub gefahren oder geflogen sind? Dann hoffen wir, dass unter unseren Vorschlägen für Ausflüge und Unternehmungen etwas für Sie dabei ist.
Die Autostadt Wolfsburg etwa ist immer einen Abstecher wert - zumal sie aktuell auch ein Sommerprogramm anbietet. Unsere Radtour führt dieses Mal nach Peine, das mehr ist als eine Industriestadt. Sie könnten auch das Moor am Steinhuder Meer erkunden, sich im Stand-up-Paddling versuchen oder ins Landesmuseum gehen, das sich jahreszeitlich passend der Freilichtmalerei widmet. Und: Am kommenden Wochenende läuft im Georgengarten in Herrenhausen das beliebte Gartenfestival.
Wie immer nehmen wir Anregungen und Tipps gerne per E-Mail unter freizeit@haz.de entgegen - der Sommer ist schließlich hoffentlich noch lang.
Unbeschwerte Tage wünschen Ihnen
Bernd Haase und Simon Benne
aus dem Freizeit-Team der HAZ

Der große Ausflug

Sommerspaß in der Autostadt
Die Autostadt am Volkswagenwerk in Wolfsburg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen hierzulande. Jetzt gibt es dort neue Attraktionen - unter anderem eine Riesenrutsche. Und insgesamt hat sich die Autostadt unter dem Motto “Sommerspaß” ein Programm ausgedacht, das bis Mitte September läuft.
Die Autostadt und das Volkswagenwerk aus der Vogelperspektive (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Die Autostadt und das Volkswagenwerk aus der Vogelperspektive (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Die charakteristischen gläsernen Autotürme, in denen Neuwagen auf ihre Auslieferung warten, sind das Wahrzeichen der Autostadt in Wolfsburg. Im Zeithaus können Besucherinnen und Besucher in der Automobilgeschichte schwelgen - die Sammlung enthält mehr als 260 Fahrzeuge von rund 60 unterschiedlichen Marken, die Maßstäbe in Technik, Design und Konzeption gesetzt haben.
Im Forum mit der Piazza befindet sich unter anderem ein großer Indoorspielplatz. Die VW-Konzernmarken präsentieren ihre Erzeugnisse in Pavillons - mal sachlich, mal spielerisch, mal künstlerisch.
All dies und noch so einiges mehr haben die Autostadt am Mittellandkanal zu einer stark frequentierten Attraktion gemacht. Außerdem denken sich die Macher regelmäßig etwas Neues aus.
Die neue Rutsche ist knapp 20 Meter hoch. (Foto: Britta Schulze/dpa)
Die neue Rutsche ist knapp 20 Meter hoch. (Foto: Britta Schulze/dpa)
Vor kurzem ist neben dem Zeithaus eine neue Riesenrutsche eröffnet worden, eine knapp 20 Meter hohe Stahlkonstruktion. Der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen des Rutschspaßes, sondern auch wegen des Ausblicks vom Plateau. Das Rutschen auf der 41 Meter langen Strecke geht mit reichlich Geschwindigkeit ab - bis zu 50 Kilometer in der Stunde sind möglich.
Neu im Programm ist auch eine 150 Meter lange Zipline, an der Besucher über das Gelände rauschen können.
Noch bis zum 13. September lädt die Autostadt zum Sommerspaß. Geboten werden eine Spiel- und Sprunglandschaft für Kinder, zahlreiche Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten, Fahrten mit Elektro- oder Tretbooten sowie jeweils sonnabends und sonntags Livekonzerte auf der Wasserbühne. Unter dem Begriff “Cool Summer Island” gibt es einen Strandbereich nebst Cocktailbar. “Unser abwechslungsreiches Programm wird Groß und Klein begeistern”, verspricht die Geschäftsführung der Autostadt.
Der Strandbereich verspricht Urlaubsfeeling. (Foto: Britta Schulze/dpa)
Der Strandbereich verspricht Urlaubsfeeling. (Foto: Britta Schulze/dpa)
Wann ist geöffnet und was kostet das?
Generell ist die Autostadt täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, für einige Veranstaltungen verlängern sich diese Zeiten weiter in den Abend. Tageskarten kosten für Erwachsene 18 Euro, ermäßigt 14 Euro. Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren zahlen 6 Euro; auch Familientickets sind im Angebot. Zu Eventzeiten sind abweichende Preise möglich.
Aktuell verlangt die Autostadt für den Themenpark keine Test-, Genesungs- oder Impfnachweise, für die Sommerkonzerte aber schon. Für den Besuch einzelner Gebäude ist zur digitalen Kontaktnachverfolgung ein Ein- und Auschecken über die E-guest-App erforderlich. Weitere Informationen gibt es hier.
Wie kommt man hin?
Mit dem Auto geht es von Hannover aus über die Autobahnen 2 und 39 nach Wolfsburg, das sind 96 Kilometer Strecke. Die Autostadt liegt direkt beim VW-Werk am Mittellandkanal, ihre postalische Anschrift lautet Stadtbrücke, 38440 Wolfsburg.
Mit der Bahn ist Wolfsburg von Hannover aus mit den Regionalzügen des Enno erreichbar; auch einige Fernzüge der Deutschen Bahn halten dort.
Was gibt es noch?
So einiges - den Allerpark beispielsweise oder das Wissenschaftsmuseum Phaeno mit vielen interaktiven Experimentierstationen. Und wer shoppen will, kann dem Designer Outlet Wolfsburg einen Besuch abstatten.
Der kleine Ausflug

Erlebnisse im Toten Moor
Bei einer geführten Wanderung lässt sich viel über das Moor erfahren. (Foto: Doreen Juffa/Region Hannover)
Bei einer geführten Wanderung lässt sich viel über das Moor erfahren. (Foto: Doreen Juffa/Region Hannover)
Das Moor ist weitaus mehr als ein mystischer Ort, um den sich zahlreiche Geschichten ranken: Ein intaktes Moor bindet klimaschädliches Kohlenstoffdioxid und ist ein wichtiger Wasserspeicher. Hier leben zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten – etwa der Moorfrosch oder die fleischfressende Pflanze Sonnentau.
Auf geführten Exkursionen durch das Tote Moor am Steinhuder Meer lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas über die Renaturierung der Moore und die einzigartige Flora und Fauna dieser faszinierenden Landschaft.
Die Führungen unter der Leitung von Elke Born werden jeden Freitag in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr angeboten. Treffpunkt ist der Parkplatz 11 an der Alten Moorhütte in 31535 Neustadt-Mardorf. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer (0511) 61626123 erforderlich. Erwachsene zahlen 3 Euro, Kinder die Hälfte.
Raus mit dem Rad

Die Radtour nach Peine ist etwa 51 Kilometer lang. (Quelle: GoogleMaps)
Die Radtour nach Peine ist etwa 51 Kilometer lang. (Quelle: GoogleMaps)
In die Stadt mit den Eulen
Peine und Athen haben zwei Dinge gemeinsam. Beide sind schon recht alt, auch wenn die Stadt in Niedersachsen mit ihren 900 Jahren der griechischen Hauptstadt in Sachen Historie nicht ganz das Wasser reichen kann. Nach Athen braucht man laut Sprichwort keine Eulen tragen, nach Peine auch nicht. Beide haben den Vogel der Weisheit als Wappentier. Vom Maschsee aus führt die Route 12 im regionalen Netz der Fahrradfreizeitstrecken in die Stadt im Osten des Bundeslandes.
Der Radweg am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wurde kürzlich verbreitert. (Foto: Rainer Dröse)
Der Radweg am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wurde kürzlich verbreitert. (Foto: Rainer Dröse)
Vom Start am Maschsee-Nordufer führt die Strecke zunächst am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer entlang, wo sie den Weg kürzlich zur sogenannten Veloroute ausgebaut haben. Weiter geht es durch die Eilenriede über Kirchrode mit dem Tiergarten zur Schleuse in Anderten. Kurz hinter dem Bauwerk verlässt die Route stadthannoversche Gefilde.
Überquert man die Autobahn auf dem Weg nach Ahlten, schieben sich links und rechts je ein Zementwerk ins Blickfeld. Nächstes Ziel ist Lehrte, wobei man eine Kleingartenkolonie mit dem schönen Namen Abendfrieden passiert.
Der Lehrter Stadtpark mit dem markanten Wasserturm. (Foto: Michael Schütz)
Der Lehrter Stadtpark mit dem markanten Wasserturm. (Foto: Michael Schütz)
Lehrte hat eine Tradition als Eisenbahnerstadt. Gleise sind auf dem Weg durch den Hämelerwald zur gleichnamigen Ortschaft fast ständige Begleiter, man kann sich kaum verfahren. Mit einem kleinen Schwenk nach Norden führt die Strecke nun zum Eixer See; Peine liegt schon nahe. Über Stederdorf geht es dann zur Peiner Straße und auf dieser in die Innenstadt mit der Fußgängerzone. Der Bahnhof liegt noch ein kleines Stück weiter südlich.
Der Peiner Marktplatz lädt zum Verweilen ein. (Foto: Ralf Büchler)
Der Peiner Marktplatz lädt zum Verweilen ein. (Foto: Ralf Büchler)
Die beschriebene Tour ist 51 Kilometer lang und führt über gut ausgebaute Wege und Straßen. Steigungen sind Fehlanzeige.
Von Peine zurück nach Hannover geht es mit den Regionalzügen der Westfalenbahn.
Die Strecke im Detail
Hannover entdecken

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Mal was anderes

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Und schließlich ...

Das Gartenfestival im Georgengarten steht an. (Foto: Moritz Frankenberg)
Das Gartenfestival im Georgengarten steht an. (Foto: Moritz Frankenberg)
… hat bei vielen das Gartenfestival Herrenhausen einen festen Platz im Jahresterminkalender. In diesem Jahr ist der Georgengarten von Freitag, 30 Juli, bis Sonntag, 1. August, Schauplatz der Veranstaltung, bei der sowohl Garten- als auch Lifestyle-Freunde auf ihre Kosten kommen können. Wer Pflanzen aller Art sucht, findet reichlich Auswahl, wer einen Pizzaofen benötigt, wird auch bedient. Geöffnet ist an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr, weitere Informationen gibt es hier.
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