HAZ "Mal raus" - Ein Ausflug ins Universum und eine Runde am Meer

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HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
was die Vorweihnachtszeit so alles mit sich bringen wird, weiß man noch nicht genau - es gibt ja immer noch dieses Virus. Weihnachtsmärkte gehören aber nach einem Jahr Pause wieder zum Angebot; derjenige in Hannovers Altstadt öffnet am 22. November. Winterlich wird es mit dem Lichtspektakel Christmas Garden auch im Zoo Hannover.
Als Tipp für einen längeren Ausflug haben wir heute das Universum Bremen ausgewählt, wo Besucher ebenso tief wie unterhaltsam in die Welt der Wissenschaften eintauchen können. Die Radtour führt ans Steinhuder Meer, das in den Wintermonaten eigene Reize bietet. Ganz zum Schluss weisen wir auf einen Geburtstag hin.
Tipps und Anregungen nehmen wir jederzeit gerne per E-Mail an die Adresse freizeit@haz.de entgegen.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit, bleiben Sie gesund!
Bernd Haase und Simon Benne
aus dem HAZ-Freizeit-Team

Der große Ausflug

Eine Reise durch das Universum
Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Wissenschaft bis ins Weltall an einem Tag - dieses Abenteuer lässt sich im Universum Bremen erleben. In der aktuellen Sonderausstellung „Up to Space“ greifen kleine und große Gäste nach den ­Sternen.
Wal, Muschel oder Ufo? Das Science Center im Bremer Universum lässt Raum für Interpretationen. (Foto: Universum Bremen)
Wal, Muschel oder Ufo? Das Science Center im Bremer Universum lässt Raum für Interpretationen. (Foto: Universum Bremen)
Der Besuch im Universum beginnt im Sonderausstellungsgebäude. Wer wissen will, wie der Alltag auf der internationalen Raumstation ISS aussieht, welche Fähigkeiten Astronauten und Astronautinnen mitbringen müssen und wie es eigentlich im All riecht, kommt hier auf seine Kosten. Die Sonderausstellung “Up to Space”, bestückt mit echtem Mondstaub, virtuellen Mondlandschaften und zahlreichen interaktiven Stationen, läuft noch bis Mitte April.
Eine Virtual-Reality-Brille macht einen Spaziergang inklusive Luftsprüngen in einer kargen Mondlandschaft möglich. (Foto: Universum Bremen)
Eine Virtual-Reality-Brille macht einen Spaziergang inklusive Luftsprüngen in einer kargen Mondlandschaft möglich. (Foto: Universum Bremen)
Nach dem Ausflug in den Weltraum führt der Weg ins Dauerausstellungsgebäude. Mehr als 250 Mitmachstationen zu den Themenbereichen Mensch, Natur und Technik - Hannoveraner könnten hier an das Motto der Expo 2000 denken - sind dort aufgebaut. Sie liefern Antworten auf Fragen zu naturwissenschaftlichen Phänomenen. Beispielsweise lässt sich in Erfahrung bringen, warum Gähnen ansteckend ist.
In der Plasmakugel lassen sich Blitze leiten. (Foto: Universum Bremen)
In der Plasmakugel lassen sich Blitze leiten. (Foto: Universum Bremen)
Der flächenmäßig größte Teil des Universums entfällt auf das Außengelände mit 5000 Quadratmetern. Hier geht es um die Themen Bewegung, Wasser und Luft. Wer hoch hinaus will, kann den Turm der Lüfte mit seiner Höhe von 27,40 Metern besteigen und dann auch die Aussicht über Bremen genießen.
Wie kommt man hin und was kostet das?
Das Universum befindet sich an der Wiener Straße 1a in Bremen. Die Hansestadt ist von Hannover aus mit dem Auto über die Autobahnen 7 und 27 erreichbar; die Fahrstrecke beträgt knapp 130 Kilometer. Wer mit der Bahn fahren will, hat die Auswahl zwischen Fern- und Regionalzügen. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, an Wochenend- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Tagestickets kosten 16 Euro, ermäßigt 11 Euro; außerdem sind Familien- und Jahreskarten im Angebot. Die Eintrittskarten sind über den Online-Shop zu buchen. Für den Besuch gilt aktuell die 3-G-Regel; es herrscht auch Maskenpflicht.
Was gibt es noch?
Egal ob Schnoor-Viertel mit kleinen Geschäften, die Schlachte am Weserufer mit Kneipen und Restaurants oder der Rathausmarkt mit dem Wahrzeichen Roland - die Großstadt Bremen hat eine Menge zu bieten. Vom 22. November bis zum 23. Dezember kommt der Weihnachtsmarkt hinzu.
Raus mit dem Rad

Darf es etwas Meer sein?
Der Radweg rund um das Steinhuder Meer zählt zu den beliebtesten in der Region Hannover. Im Herbst und Winter hat er seine eigenen Reize und bietet einen Vorteil. Es ist nicht ganz so viel Trubel wie in den Sommermonaten.
Einer der vielen Rastplätze - hier mit Aussicht auf den Wilhelmstein. (Foto: Sven Sokoll)
Einer der vielen Rastplätze - hier mit Aussicht auf den Wilhelmstein. (Foto: Sven Sokoll)
Als Ausgangspunkt für den Rundkurs bietet sich Steinhude an. Fährt man im Uhrzeigersinn, geht es zunächst Richtung Hagenburg. Dort gibt es einen Moor- und einen Findlingsgarten zu besichtigen; einen Blick von außen lohnt auch das Schloss.
Auf dem weiteren Weg verlässt die Strecke nun das Seeufer. Sie führt nun durch die Meerbruchwiesen im Westen des Binnensees. Hier lässt sich beobachten, warum das Steinhuder Meer zu den wichtigsten Brut- und Rastgebieten für Vögel in Niedersachsen zählt. Aktuell sind dort Scharen von Gänsen und anderen Arten, die aus dem hohen Norden zum Überwintern gekommen sind.
Das Naturparkhaus in Mardorf ist optisch attraktiv und ein Ziel für diejenigen, die sich über die Landschaft informieren wollen. (Foto: Christian Stahl)
Das Naturparkhaus in Mardorf ist optisch attraktiv und ein Ziel für diejenigen, die sich über die Landschaft informieren wollen. (Foto: Christian Stahl)
Als nächstes Ziel folgt das langgestreckte Mardorf, das sich in den vergangenen Jahren herausgeputzt hat - unter anderem ist der Radweg dort erneuert worden. Am Badestrand “Weiße Düne” und den Moorhütten vorbei geht es auf dem Vogeldamm ins Tote Moor - die Landschaft hat gerade in den Wintermonaten etwas Archaisches. Das wiederum kann man am besten auf dem Moorerlebnispfad am Wegesrand erkunden.
Auf der Promenade in Steinhude ist man selten so allein wie diese Spaziergänger. (Foto: Moritz Frankenberg/dpa)
Auf der Promenade in Steinhude ist man selten so allein wie diese Spaziergänger. (Foto: Moritz Frankenberg/dpa)
Hinter dem Moorgürtel schließt sich dann so langsam der Kreis. Als Etappenort folgt noch Großenheidorn, dann ist der Steinhuder Ortskern bald erreicht. Dort lässt sich der Tag am Meer klassisch abrunden - mit einem Fischbrötchen.
Die beschriebene Tour ist knapp 33 Kilometer lang, führt über gut ausgebaute Wege und ist nicht zu empfehlen für Radler, die Wert auf Steigungen und Abfahrten legen. Steinhude ist von Hannover aus mit dem Auto unter anderem über die Autobahn 2 bis zur Abfahrt Wunstorf-Luthe und dann weiter über die Bundesstraße 441 zu erreichen. Wer mit der Bahn anreisen will, muss in Wunstorf aussteigen und dann die ausgeschilderte Strecke zum Steinhuder Meer fahren. Dadurch verlängert sich die Tour dann um jeweils 9 Kilometer für Hin- und Rückweg.
Die Route als interaktive Karte: Der Steinhuder-Meer-Rundweg
Hannover entdecken

Im Zoo funkelt es
"Christmas Garden" lautet in diesem Jahr das Wintermotto im Tierpark an der Eilenriede. (Foto: Zoo Hannover)
"Christmas Garden" lautet in diesem Jahr das Wintermotto im Tierpark an der Eilenriede. (Foto: Zoo Hannover)
Der Zoo wird von Freitag, 19. November, an zur illuminierten Winterlandschaft. Unter dem Motto „Christmas Garden“ können Besucher auf einem zwei Kilometer langen Rundgang 30 Lichtinstallationen bewundern – darunter ein Lichtermeer, Tierskulpturen und einen Dschungel mit einer mystischen Fantasiewelt. Zum Licht- gibt es auch das passende Sounddesign. Nähere Informationen finden Sie hier.
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Mal was anderes

Entdeckungstour per Linienbus
Die Linie 100/200 macht an vielen Sehenswürdigkeiten Hannovers Station. (Foto: Clemens Heidrich)
Die Linie 100/200 macht an vielen Sehenswürdigkeiten Hannovers Station. (Foto: Clemens Heidrich)
Kröpcke und Opernhaus, Maschsee und Sprengel Museum, Neues Rathaus und künstlerisch gestaltete Bushaltestellen - mit der Bus-Ringlinie 100/200 der Üstra lassen sich viele Sehenswürdigkeiten der Stadt Hannover ansteuern. Am besten geht es mit einer Tageskarte. Den Streckenplan finden Sie hier.
Und schließlich...

Amin Babakarchel ist mit seinem Café Velo eine Institution am Maschsee. (Foto: Tim Schaarschmidt)
Amin Babakarchel ist mit seinem Café Velo eine Institution am Maschsee. (Foto: Tim Schaarschmidt)
… könnten Sie am Maschsee spazieren gehen. Das ist zugegebenermaßen an sich kein sonderlich origineller Vorschlag, aber am Sonntag, 21. November, gibt es dort etwas zu feiern. Seit zehn Jahren verkauft Amin Babakarchel dort Kaffee an seinem selbst gebauten Kaffeefahrrad namens Café Velo. Am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer auf Höhe der Geibelstraße wird es Sekt geben, zudem verteilt Babakarchel einen limitierten Mehrwegbecher an die Kunden.
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