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HAZ "Mal raus" - Der Wilde Westen und ein Volksradfahren

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HAZ "Mal raus"
Liebe Leserinnen und Leser,
mögen Sie einmal erfahren, wie es im Wilden Westen zuging? Dann brauchen Sie keine Flugreise über den Großen Teich zu unternehmen - eine Fahrt in den Harz reicht aus.
In Hasselfelde befindet sich die Pullman-City, und das ist der Vorschlag für den großen Ausflug in unserem neuen Newsletter. Kleinere Alternative wäre ein Besuch des Oldtimer-Treffens in Laatzen am Tag der Deutschen Einheit. Die Radtour führt rund um den Flughafen.
Im Bereich Kultur möchten wir Ihnen unter anderem die laufende Ausstellung zu Buchcovern der Detektive “Die Drei ???” im Wilhelm-Busch-Museum und die Neuigkeiten in der Kestnergesellschaft ans Herz legen. Für Kurzentschlossene empfehlen wir eines der vielen Konzerte des Chorfestivals, für Naturfreunde einen kleinen Fotowettbewerb.
Es sollte für die meisten etwas dabei sein. Wenn wir etwas übersehen oder vergessen haben, nehmen wir wie immer Tipps und Anregungen per Mail unter freizeit@haz.de gerne entgegen.
Viele Grüße und beste Wünsche für einen goldenen Herbst, der gerade kalendarisch begonnen hat.
Bernd Haase und Simon Benne
vom HAZ-Freizeit-Team

Der große Ausflug

Der Wilde Westen ist gar nicht so weit weg
Im Harz gibt es so manches - unter anderem eine quicklebendige Westernstadt. Pullman City heißt sie und liegt in der Nähe von Hasselfelde. Auch der Brocken ist nicht weit entfernt. Man kann dorthin sowohl einen Tagesausflug unternehmen als auch übernachten.
Wildwestshows gibt es täglich. (Foto: Pullman City)
Wildwestshows gibt es täglich. (Foto: Pullman City)
Im Jahr 2000 hat Geschäftsführer Wolfgang Hagenberger die Stadt eröffnet und seitdem immer wieder erweitert. Das Areal bedeckt heute eine Fläche von 200.000 Quadratmeter. Es gibt stilechte kleine Geschäfte, Saloons, in denen Livemusik gespielt wird (man darf raten, welche Stilrichtung sie hier bevorzugen), ein Hotel und Ranchhäuser. Der Frisörladen heißt hier selbstverständlich Barber Shop.
Kein Asphalt - deshalb staubt es auf der Mainstreet. (Foto: Pullman City)
Kein Asphalt - deshalb staubt es auf der Mainstreet. (Foto: Pullman City)
Höhepunkte sind jedoch die täglichen Shows mit mehr als 50 Darstellern - nicht nur Cowboys, sondern auch Indianer. Pferde, Büffel und Longhorns sind dabei. Kutschen rattern über die Mainstreet, Colts rauchen und Lassos wirbeln. In Museen wird die amerikanische Besiedlungsgeschichte erläutert und Einblick in die indianische Kultur gewährt. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo und einen Abenteuer-Spielplatz. Wer selbst reiten will, darf aufsatteln. Und auch das: Die St. Peters Church steht für Hochzeiten zur Verfügung.
Die Buffalo-Gang wird steckbrieflich gesucht. (Foto: Pullman City)
Die Buffalo-Gang wird steckbrieflich gesucht. (Foto: Pullman City)
Was kostet das und wie kommt man hin?
Die Pullman City hat noch bis zum 30. Oktober Saison und täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Showprogramm läuft unabhängig vom Wetter. Tageskarten kosten für Erwachsene 22 Euro, für Jugendliche bis 17 Jahren 16 Euro und für Kinder bis 14 Jahren 13 Euro. Außerdem sind Gruppenkarten im Angebot. Weitere Angebote etwa für Übernachtungen finden Sie hier.
Die Postanschrift die Westernstadt liegt an Straße am Rosentale 1 in Hasselfelde. Von Hannover aus geht es mit dem Auto am schnellsten über die Autobahn 7 bis zum Dreieck Salzgitter und dann weiter über Goslar, Bad Harzburg, Wernigerode und Blankenburg bis Hasselfeld. Das sind 150 Kilometer.
Die Anreise per Bahn und Bus über Wernigerode ist zwar möglich, aber umständlich.
Was gibt es noch?
Der Marktplatz von Wernigerode lädt zum Verweilen. (Foto: Matthias Bein/dpa)
Der Marktplatz von Wernigerode lädt zum Verweilen. (Foto: Matthias Bein/dpa)
Wenn Zeit bleibt, lädt das gerade 900 Jahre alt gewordene Wernigerode mit seinen Fachwerkhäusern und dem über der Stadt thronenden Schloss zu einem Abstecher ein - zumindest zum Flanieren und Einkehren. Wer noch einen Kick braucht, kann auch zur nahe gelegenen Rappbodetalsperre fahren und sie in 100 Metern Höhe auf der angeblich längsten Hängebrücke der Welt überqueren. Was es dort sonst noch an Abenteuern zu erleben gibt, lesen Sie hier.
Der kleine Ausflug

Old- und Youngtimer beim ADAC
Beim ADAC kommen am Tag der Deutschen Einheit Freunde alter Autos auf ihre Kosten. (Foto: Torsten Lippelt)
Beim ADAC kommen am Tag der Deutschen Einheit Freunde alter Autos auf ihre Kosten. (Foto: Torsten Lippelt)
Das Saisonfinale für Freunde von Old- und Youngtimern, also alter und nicht ganz so alter Autos, ist gerettet. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt organisiert es am Sonntag, 3. Oktober, von 10 bis 16 Uhr im Fahrsicherheitszentrum an der Hermann-Fulle-Straße 10 in Laatzen. Rund 300 Fahrzeuge können ausgestellt werden; dazu gibt es Musik von Buddy & the Cruisers, eine Tombola, ein Kinderprogramm und Gastronomie. Der Eintritt kostet 5 Euro, Besucher bis 18 Jahre dürfen umsonst auf das Gelände. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.
Raus mit dem Rad

Einmal um den Flughafen
Die Radtour führt auf rund 23 Kilometern rund um den Flughafen. (Quelle: GoogleMaps)
Die Radtour führt auf rund 23 Kilometern rund um den Flughafen. (Quelle: GoogleMaps)
Seit 50 Jahren gibt es in Langenhagen einmal im Jahr das sogenannte Volksradfahren. Die Tour führt rund um den Flughafen - im Norden ziemlich nahe, im Süden weiter vom Gelände entfernt. Außerdem berührt sie alle sechs Langenhagener Ortsteile. Man kann sie auch unabhängig vom Volksradfahrtermin fahren.
Grüne Wiesen im Vordergrund, dahinter Tower und Gebäude des Flughafens. (Foto: Bernd Haase)
Grüne Wiesen im Vordergrund, dahinter Tower und Gebäude des Flughafens. (Foto: Bernd Haase)
Für den Rundkurs gibt es mehrere Einstiegsmöglichkeiten - beispielsweise den Bahnhof Langenhagen-Mitte. Von dort geht es durch die Rathenaustraße zur Karl-Kellner-Straße. Sie ist auf voller Länge eine ausgewiesene Fahrradstraße und erreicht an ihrem Endpunkt am Hofladen Schmidt-Nordmeier mit Krähenwinkel den zweiten Ortsteil. Nummer drei ist dann das benachbarte Kaltenweide, zu erreichen von der breiten Walsroder Straße mit einem Schlenker über die Evershorster Straße und dann durch die Feldmark bis zur Wohnbebauung.
Die Kaltenweider Bockwindmühle befindet sich in Privatbesitz und ist nur ab und an für Besucher geöffnet. (Foto: Sandra Remmer)
Die Kaltenweider Bockwindmühle befindet sich in Privatbesitz und ist nur ab und an für Besucher geöffnet. (Foto: Sandra Remmer)
Die Route verlässt Kaltenweide über den Wohldamm und führt dann schnell ins Grüne durch die Felder und Wälder nördlich des Flughafens. Einige Höfe und Häuser liegen am Weg, darunter auch ein Alpaka-Hof.
Ein Stück weiter umrundet die Tour das westliche Ende der Nordbahn und führt erst nach Engelbostel und gleich darauf ins benachbarte Schulenburg. Hinter der Langenhagener Straße geht es Richtung Godshorn, dem Ortsteil Nummer sechs mit dem Sportplatz als Etappenziel. Über Spielplatzweg, Hauptstraße und Harkenkamp geht es schließlich zurück nach Alt-Langenhagen und dort zum Ausgangspunkt am Bahnhof.
In Langenhagen ist das Volksradfahren eine Tradition. (Foto: Holger Hollemann/dpa)
In Langenhagen ist das Volksradfahren eine Tradition. (Foto: Holger Hollemann/dpa)
Die beschriebene Tour ist 23 Kilometer lang, flach und führt über gut ausgebaute Wege. Der Bahnhof Langenhagen-Mitte ist mit den S-Bahnen der Linien 4 und 5 sowie mit Regionalzügen zu erreichen. Wer Lust zum Volksradfahren hat: Es läuft in diesem Jahr am Sonntag, 26. September, von 9 bis 12 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Startgebühr beträgt 1 Euro, zu entrichten an einem der sechs möglichen Startorte. Vom Bahnhof Langenhagen-Mitte liegt derjenige an der Leibniz-Gesamtschule an der Rathenaustraße nur wenige hundert Meter entfernt.
Die Fahrradtour im Detail
Hannover entdecken

Neues Café, neues Kino, neue Ausstellungen: Viel Aufbruch in der Kestnergesellschaft
Akrobatik ohne Tempolimit – das sind die Highlights der GOP-Show „Elektro“
Illustratorin Aiga Rasch kreierte mehr als 100 Buchcover für die „Drei ???“
Tipps fürs Wochenende

Das ist am Sonnabend in Hannover los
... und das am Sonntag
Mal was anderes

Bowls genießen
Rewin Hussein serviert im Mana Bowls an der Georgstraße. (Foto: Samantha Franson)
Rewin Hussein serviert im Mana Bowls an der Georgstraße. (Foto: Samantha Franson)
Das Trendgericht Bowls haben einige Restaurants in Hannover für sich entdeckt. Die bunten Rohkostgerichte stehen und fallen mit Qualität der Zutaten, die durch die Soße hervorgehoben werden müssen. HAZ-Feinschmecker Hannes Finkbeiner wollte sich nicht nur auf die häufig in den sozialen Medien zu sehenden Bowl-Fotos verlassen, sondern einige Restaurants vor Ort testen. Was dabei herausgekommen ist, lesen Sie hier.
Chormusik hören
Die Chor.com ist das wichtigste deutsche Branchentreffen der Chorszene und läuft vom Donnerstag, 23. September, bis Sonntag, 26. September. Es gibt 35 Konzerte mit Stars aus allen Stilrichtungen und aller Herren Länder. Karten gibt es nur im Vorverkauf im Internet unter www.chorcom.reservix.de (wo Sie auch die Programmübersicht mit den jeweiligen Veranstaltungsorten finden) sowie unter der Telefonnummer (0180) 6700733 bis einen Tag vor der entsprechenden Veranstaltung. Präsident des veranstaltenden Deutschen Chorverbandes ist der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff. Er hat der HAZ ein Interview gegeben, in dem er über das Glück des Singens spricht und gleichzeitig die Corona-Politik der Landesregierung kritisiert. Hier können Sie es lesen.
Und schließlich...

… könnten Sie fotografieren
In der Leinemasch bei Pattensen beginnen die Bäume mit der jahreszeitlichen Verfärbung. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
In der Leinemasch bei Pattensen beginnen die Bäume mit der jahreszeitlichen Verfärbung. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Der Herbst hat auch noch schöne Tage, weiß der Volksmund. Sie mögen sie vielleicht im Bild festhalten. Die Ökologische Schutzstation Mittleres Leinetal in Laatzen hat einen Wettbewerb für Hobby-Naturfotografen aus der Region Hannover ausgeschrieben. Entsprechende Einsendungen nimmt sie noch bis zum 31. Oktober unter dem Betreff “Fotowettbewerb” per Mail an beobachten@oesml.org entgegen und bittet Teilnehmer, außer dem Namen auch den Wohnort mitzuteilen. Der Sieger oder die Siegerin erhält einen Buchgutschein im Wert von 50 Euro, einzulösen bei Cruses Buchhandlung in Hannover.
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